Museum

Erdölmuseum in Wietze. Texas ist nicht weit.

Ein Erdölmuseum in Norddeutschland. Noch nie gehört? Wo befinden sich die ältesten Erdölfelder in Mitteleuropa? Genau, in Wietze am Rande der Lüneburger Heide. Schon Mitte des 17. Jahrhunderts wurde hier Erdöl gefunden. Nach einer der ersten Erdölbohrungen weltweit begann um 1900 die industrielle Förderung. Mit dieser Zeit und den Spuren der Erdölförderung befasst sich das deutsche Erdölmuseum Wietze. Auf dem Freigelände stehen viele unterschiedliche Förderanlagen und Fahrzeuge. Die Ausstellung im Inneren des Museums zeigt und informiert über viele Aspekte des Erdöls.

Gerne nehme ich an der Blogparade von DieReiseEule teil. Thema ist: Mein liebstes Museum in Deutschland.

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Bewegend

Vielleicht etwas gruselig?

Auf dem Freigelände befinden sich einige Förderanlagen. Das sind die Dinger, die in Betrieb immer Nicken. Im Erdölmuseum sind diese interaktiv, das heißt, sie lassen sich durch einen Knopfdruck zum Leben erwecken. Für Kinder muss das Ganze ziemlich gruselig wirken. Vor uns drückte ein kleiner Junge auf einen Knopf und mit lauten Geräuschen erwachte die Förderanlage zum Leben. Das Ungetüm begann sich zu bewegen und nickte dem Jungen kräftig zu. Der Junge fing bitterlich zu weinen an und wurde von der Mutter tröstend in den Arm genommen. Also nicht ganz ungefährlich das Erdölmuseum in Wietze 😉

Rundgang

Führungen und Informationen im Erdölmuseum

Im Erdölmuseum finden Führungen statt, die ungefähr 1,5 Stunden dauern. Einen Audioguide kann man sich ausleihen.
Für den Besuch des Erdölmuseums solltest du ein bis zwei Stunden einplanen, um die zahlreichen Infotafeln zu lesen. Bei Regen ist der Besuch des Freigeländes zwar nicht so schön, aber in dem Innenbereich gibt es viel zu sehen. Es wird ein Film gezeigt, viele Ausstellungsstücke und Infostafeln berichten über das Thema Erdöl. Im oberen Bereich gibt es eine Ausstellung. Insgesamt eine runde Sache.

Bohren

Erdölmuseum und die Ausstellungsstücke 

Auf dem Freigelände des Erdölmuseums steht ungefähr in der Mitte eine hohe Bohranlage. Fahrzeuge, Erdölfässer und Gebäude machen den Rundgang zu einem Erlebnis. Es ist nichts Alltägliches, was es hier zu sehen gibt. Wir kennen zwar die Produkte, die den Rohstoff Erdöl benötigen, aber die Maschinen und Anlagen von früher wirken sehr exotisch. 

Weitere Fotos aus dem Freilichtmuseum in Wietze.

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Anfahrt und Eintritt

Das Erdölmuseum ist am einfachsten mit dem Auto zu erreichen. Von der A7 sind es ungefähr 20 Minuten Fahrt. Das Thema Erdöl ist wohl nicht so interessant. Bei unseren Besuchen war relativ wenig los. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro.

Links

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