Hobby Fotografie. Das musst du wissen.

Ist das Hobby Fotografie das Richtige für mich? Wie fange ich an? Wie mache ich tolle Fotos? Welche Kamera benötige ich?

Fragen über Fragen. Du hast dich für das Hobby Fotografie entschieden. Du möchtest also dazu lernen und deine Fotos verbessern. Wenn du noch ganz am Anfang bist, findest du im Internet unendlich viele Informationen. Das Problem dabei ist, dass die Informationen für den Anfänger zu detailliert sind. Schon allein die Auswahl der Kamera dauert lange und nach dem Lesen der Testberichte, Tipps und Tricks bist du so schlau wie vorher. Hier sind die Dinge, die du unbedingt wissen solltest.

Auswahl einer Kamera für dein Hobby Fotografie

Zum deinem Hobby Fotografie benötigst du eine Kamera. Zur der Auswahl. welche du nehmen solltest, gibt es viele Meinungen und Tausende von Tipps. Egal, wie du dich entscheidest. Es wird immer Leute geben, die dir sagen, dass die andere Kamera besser ist. In meinem Artikel zur Auswahl einer Kamera habe ich die wichtigsten Punkte aufgeschrieben. Gib nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel Geld am Anfang aus. Du musst erst noch lernen, was für dich an der Kamera wichtig ist. Ich glaube jeder, der das Hobby Fotografie betreibt, fotografiert nicht mehr mit der ersten Kamera, die er gekauft hat.

Für welche Kameramarke du dich entscheidest ist egal. Achte nur darauf, dass es kein veralteter Objektivanschluss ist und die neuesten Modelle mit dieser Art von Objektiven genutzt werden können. (Ich höre schon den Aufschrei der Leute, die ihre Kameramarke verteidigen und begründen, warum diese oder jene die beste ist 😉 )

Achte darauf, dass du gute Objektive kaufst. Wenn du später bei der gleichen Kameramarke bleibst, ist dass kein Fehlkauf und du kannst die Objektive weiter verwenden. Wenn du die Marke, z.b. Canon, Nikon oder Sony wechselst, ist dein gekauftes Objektiv nicht mehr optimal einsetzbar. Es gibt zwar Adapter, aber das ist nur ein Kompromiss. Egal, für welche Marke du dich entscheidest, es für dein Hobby der Fotografie bei jeder Kameramarke Vor- oder Nachteile.

Wichtig ist, dass du deine Kamera kennenlernst. Kauf dir ein Buch dazu oder mach es so wie ich. Ich hole mir von der Herstellerseite immer das Benutzerhandbuch im PDF Format und packe es in die Cloud. Dann kann ich zur Not über Smartphone mal was nachschlagen und darin suchen.


Fotografiere alle Motive mehrmals

Einen Fehler, den ich gemacht habe, ist, dass ich immer gedacht habe, jetzt ist das Foto supergut und ich muss nicht weitere Fotos von dem Motiv machen. Diesen Fehler solltest du vermeiden. Fotografiere dein Motiv mehrfach und aus unterschiedlichen Perspektiven. Hinterher kannst du die Fotos, die schlechter sind, immer noch aussortieren. Hierzu habe ich einen Artikel geschrieben: Fotos aussortieren in 3 Schritten.


Üben, üben, üben

Die Überschrift sagt alles. Fotografiere in vielen unterschiedlichen Situationen und mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Schau dir die gemachten Fotos kritisch an und lerne, was du beim nächsten Mal besser machen kannst. Habe Geduld! Das Fotografieren ist ein Hobby, dass du nicht in zwei Wochen beherrschen wirst.

Mache dich auch mit den Grundbegriffen vertraut. Das Wichtigste dabei ist der Zusammenhang von Blende, ISO und Belichtungszeit.

Finde den richtigen Kameramodus für dich. Das ist ganz entscheidend für deine Fotos.


RAW Format

Fotografiere in jedem Fall auch im RAW Format. Das gibt dir die Möglichkeit, das Foto hinterher zu optimieren oder auch schwierige Lichtverhältnisse zu korrigieren. Auch wenn du das am Anfang nicht machen willst, solltest du die Kamera so einstellen, dass sie im RAW Format und JPG Format speichert. Du kannst so später, wenn du geübter in der Bildbearbeitung bist, die Fotos erneut verbessern. Im JPG Format ist das später nicht so einfach möglich.


Fotobearbeitung

Ich bin der Meinung, dass man jedes Foto nachbearbeiten sollte. Tatsache ist, dass du dein Foto mit der Nachbearbeitung verbessern kannst. Lass dir nicht einreden, dass das schlecht ist. Jede Kamera bearbeitet dein Foto automatisch, wenn du es in dem JPG Format abspeicherst. Warum also alles der Kamera überlassen? Der einzige Nachteil ist, es kostet Zeit. Aber gerade das gefällt mir, dass ich mich mit dem Foto auseinandersetze und meine Vorstellungen kreativ einbringen kann.


Social Media und das Hobby Fotografie

Vielleicht möchtest du die Fotos auch veröffentlichen und hören, wie sie anderen gefallen. Hier sind meine Erfahrungen.

Instagram

Kommentare wirst du selten erhalten. Kritische Auseinandersetzungen mit deinem Foto bekommst du auch nicht. In der Regel bekommst du Likes in unterschiedlicher Menge. Warum also Fotos auf Instagram veröffentlichen?

Zum einen hast du die Möglichkeit, deine Fotos einer Menge von Menschen zu zeigen. Zum anderen kannst, du erkennen, welche Fotos besser ankommen. Du wirst bei deinen Fotos eine unterschiedliche Menge von Likes bekommen. Daraus kannst du versuchen Rückschlüsse zu ziehen.

Das alles ist zwar ganz nett, wird dich aber bei deinem Hobby Fotografie nicht weiter bringen.

Falls du sehen willst, was ich auf Instagram veröffentliche, hier mein Instagram Profil.

Facebook

Wenn du hier entsprechenden Fotocommunities beitrittst, kannst du eine Menge Resonanz bekommen. Aber nur, wenn du entsprechend darum bittest. Schreibe zum Beispiel: „Ich bin noch Fotografie-Anfänger. Dieses Foto, dass ich am Strand gemacht habe gefällt mir gut. Was würdet ihr besser machen?“

Mit solch einer Frage bekommst du sicherlich eine ganze Menge Tipps. Du hast dich als Anfänger geoutet und eine Frage gestellt. Nun ist es wichtig, dass du mit Kritik umgehen kannst. Auch wenn du der Meinung bist, dein Foto kann niemals besser sein und es ist einmalig gut, wirst du Kritik bekommen. Lerne daraus!

Facebook eignet sich, um Hinweise zu einem gemachten Foto zu bekommen.

MeWe

MeWe ist ähnlich wie Facebook, nur wesentlich kleiner. Das was ich zu Facebook gesagt habe, gilt auch hier. Du bekommst aber nicht die große Menge an Rückmeldungen.

Bei MeWe habe ich eine Fotogruppe gegründet mit dem Titel „Fotografieren lernen„. Wenn du magst, kannst du der Gruppe beitreten.

Flickr

Flickr ist ein Fotodienst, bei dem du auch deine Fotos in der Cloud speichern kannst. Es gibt wirklich sehr viele tolle Fotos dort. Kritik und Verbesserungsvorschläge zu deinen Fotos wirst du hier eher nicht bekommen.

Falls du sehen willst, was ich bei Flickr veröffentliche, hier meine Flickr Fotos.

Fazit

Für dein Hobby der Fotografie suche dir bei Mewe oder Facebook ein oder zwei Fotogruppen aus, die dir gefallen. Zeige, dass du noch Anfänger bist und stelle Fragen. So lernst du einige Dinge dazu.


Datensicherung. Sichere deine Fotos!

Nun noch etwas Technisches. Vertraue nicht darauf, dass deine Fotos dir ewig auf dem PC, Notebook oder Smartphone erhalten bleiben. Sichere alles deine Fotos mindestens noch zweimal. Du kannst dazu eine externe Festplatte nehmen oder die Fotos auch in der Cloud speichern. Ich bin da überaus vorsichtig. Bei mir lagern die Fotos auf zwei verschiedenen Rechnern, in der Cloud und auf zwei verschiedenen Festplatten.



Fandest du die Tipps hilfreich? Es freut mich, wenn du einen Kommentar schreibst!

Privacy Preference Center