Bei Objektiven wird immer die Lichtstärke angegeben. Die Lichtstärke beschreibt das Öffnungsverhältnisses eines Objektivs. Also die maximale Öffnung bei einer bestimmten Brennweite. Je kleiner die Zahl, umso lichtstärker ist das Objektiv. Beispiel: Brennweite 55mm, 1/2.8 (die letzte Zahl beschreibt die Lichtstärke),

Was musst du dir merken:

Vieles, was du wissen solltest ist bereits im Beitrag zur Blende beschrieben. Die Lichtstärke wird in der Zahl f 1/xxx angegeben. Z.B. f 1/2.8 – manchmal auch nur Blende 2.8.

Je kleiner die Zahl am Ende ist, umso höher ist die Lichtstärke

Die Lichtstärke ist abhängig von der Brennweite. Bei Zoom-Objektiven kommt es häufiger vor, dass die Lichtstärke sich verändert, je näher du heran zoomst. Oftmals werden beim Zoom – Objektiv zwei Werte angegeben. z. B. 1:2.8 – 6.4. Die zweite Zahl ist die Angabe für den maximalen Zoom.


Auswirkungen bei höherer Lichtstärke:

  • du kannst bei schlechteren Lichtverhältnissen fotografieren
  • die Tiefenschärfe nimmt ab
  • lichtstarke Objektive sind teurer

Beispiel:

Kamera: SONY, DSC-RX100M3, Objektiv: 24-70mm F1.8-2.8, Blende: f1.8, Brennweite: 8.8mm , ISO: 1600, Belichtung: 1/8

Das Objektiv ist recht lichtstark: 1.8 – Obwohl die Lichtverhältnisse schlecht sind, habe ich es im relativ dunklem Raum ohne Stativ aufnehmen können. Die ISO Zahl ist bei 1.600 noch akzeptabel und das Rauschen gering. Bei Innenaufnahmen nehme ich diese Kamera aufgrund der Lichtstärke oft mit. 

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