Ruhe finden

Kloster Mariensee - Ausflugsziel in Niedersachsen

Der Ausflug zum Kloster Mariensee lohnt sich. Nicht nur das Kloster, sondern auch die Umgebung lädt zu einem Besuch ein.

Und das gibt es dort zu sehen: das Kloster mit Kirche und Außenanlagen, sowie den Kreuzgang, den wir durchschreiten können. Wenn wir Glück haben eine Kunstausstellung oder ein Konzert und in der Umgebung Wiesen, Wald, Felder und Pferde.

Für den Rundgang mit Besuch des Klosters musst du ungefähr eine Stunde einplanen. Das Auto können wir direkt am Kloster abstellen. Wir besuchen zuerst das Kloster mit der Kirche und beginnen danach unseren Rundgang.

Das Kloster Mariensee ist ein evangelisches Frauenkloster. Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters ist von 1207. Es ist eines der fünf Calenberger Klöster.

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Im Kloster

Kreuzgang und Innenhof

Im Kloster gehen wir den Kreuzgang entlang. Hier gibt es im Sommer Ausstellungen moderner Kunst. Eine Tür führt in den Innenhof. Sehenswert sind hier die gelb getünchten alten Wände, an denen leuchtend rote Rosenstöcke lehnen. Aber auch der Kreuzgang selbst strahlt eine Ruhe aus und es lohnt sich, ihn zu durchschreiten.

Geistliches

Kirche und mehr

Die Kirche St. Marien können wir direkt vom Kreuzgang aus besichtigen. Die Kirche ist ein Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert.

Einen guten Überblick erhalten wir von der Empore aus. Von dort können wir den gesamten Kircheninnenraum bis zum Altar hin betrachten.

Im Kloster gab es früher ein Café, dass leider nicht weiter betrieben wird. Auf der Website des Klosters findet ihr einige Tipps, wenn euch der Hunger oder Durst plagt.

Empfehlen kann ich auch das Eis-Café, die Hauptstraße hinunter. Probiert dort einmal Crema di Limone. Mir hat es sehr gut geschmeckt.

Kulturelles

Das Kloster Museum und Veranstaltungen

Wer etwas über die Geschichte der niedersächsischen Frauenklöster erfahren möchte, sollte das Museum im Kloster Mariensee besuchen.

In dem Kloster Mariensee finden laufend Veranstaltungen statt. Das geht vom Meditationsabend über Einkehrtage für Frauen, Kalligraphie Tageskurse bis hin zu einem Tageskurs „Mähen mit der Sense und Dengeln.“ Du fragst dich jetzt bestimmt, was dengeln ist. Das habe ich auch. Bevor du dich auf die Suche danach machst, hier die Antwort: Dengeln ist das Verfahren zum Schärfen der Schneide einer Sense.

Darüber hinaus gibt es auch ab und zu Sonderausstellungen und Konzerte. Eine Liste der Veranstaltungen erhältst du auf der Homepage des Klosters.

Obst und Gemüse

Der Klostergarten

Was wäre ein Kloster ohne einen Klostergarten?

Die Gärten sind nicht nur geschütztes Denkmal, sondern auch ein Ort, an dem Kräuter, Obst und Gemüse für den persönlichen Bedarf und die Gäste angebaut werden. In den letzten Jahren wird dabei besonders auf Bienenfreundlichkeit und Artenvielfalt geachtet.

Im Sommer sind die Gärten an jedem Freitagnachmittag und im Rahmen von Führungen öffentlich zugänglich.

Rundgang

Das Kloster Mariensee und die Geschichte

Nun geht es hinaus in die Natur. Direkt vor dem Kloster beginnen die Wiesen und Felder. Ich empfehle euch einen kleinen Rundgang (Karte, siehe unten).

Der Weg führt über zwei Bäche mit kleinen hölzernen Brücken den Waldrand entlang. Am Klostergarten vorbei geht es zurück zum Kloster.

Wenn ihr Glück habt, könnt ihr in einem Nebengebäude einen Gartenzwerg sehen, der schon seit vielen Jahren dort aus dem Fenster schaut. Manchmal gesellen sich nebenan ein paar Pferde hinzu, die euch neugierig durch die Stalltür anschauen.

P.S. als wir das letzte Mal da waren, schaute der Gartenzwerg nicht mehr aus dem Fenster. Vielleicht war er gerade einkaufen gegangen.

Geschichtliches

Das Kloster Mariensee und die Geschichte

Mariensee ist ein Ortsteil von Neustadt am Rübenberge.

Das Kloster Mariensee ist ein evangelisches Frauenkloster. Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters ist von 1207. Es ist eines der fünf Calenberger Klöster. Die anderen Klöster sind das Kloster Marienwerder, Kloster Wülfinghausen, Kloster Wennigsen und Kloster Barsinghausen.

Wie zu erwarten ist die Geschichte sehr wechselhaft. Zuerst mit großen Ländereien ausgestattet, verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation Anfang des 14. Jahrhunderts.

Während des 30 jährigen Krieges wurde das Kloster teilweise zerstört und durch einen Großbrand 1720 blieben von dem mittelalterliche Klostergebäude nur noch Trümmer übrig. Das Konventgebäude wurde später im Stil des norddeutschen Barock wieder errichtet.

Seit 1970 finden im Kloster Führungen und Konzerte statt. Anlässlich der 800 Jahr Feier 2007 wurde das Museum dort eröffnet.

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Fotos vom Kloster Mariensee und Umgebung



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