Die Zahl gibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors an. Gängige Werte sind 100, 200, 400, 800 usw. Für dich ist eigentlich nur eines wirklich wichtig:

Je höher die Zahl ist, umso eher kann es zum Bildrauschen in deinen Fotos kommen.

Es entsteht eine Körnung, was bei schwarz – weiß Fotos wiederum einen gewissen Reiz haben kann. Entstandenes Bildrauschen kannst du nachträglich in der Bildbearbeitung vermindern.

Wann setzt du es normalerweise ein:

  • ISO Zahl geringer, weniger Bildrauschen
  • ISO Zahl höher, wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden

Auswirkungen:

Die ISO Zahl ändert sich automatisch, wenn du es so eingestellt hast. Ich empfehle die automatische Einstellung. Und immer mit einem Auge auf die ISO Zahl schielen.

  • ISO Zahl ist kleiner. Weniger Bildrauschen
  • Die Zahl ist unter anderem abhängig von den Lichtverhältnissen und der Wahl der Blende

Beispiel:

Das Bild zeigt, wenn man genauer hinschaut ein Bildrauschen. 

Einstellungen: Objektiv: FE 90mm F2.8 Blende: f2.8, Brennweite: 90mm , ISO: 6400, Belichtung: 1/60

ISO von 6400 ist für die Vollformat Kamera noch nicht tragisch und das Bildrauschen kann durch Nachbearbeitung fast vollständig verringert werden. Ich habe meine Kamera so eingestellt, dass die automatische Einstellung nur bis maximal 6400 geht, obwohl bei der Kamera eine ISO Zahl von 25.600 möglich wäre.

Hier noch eine Fotoserie, wo ich das Bildrauschen bewusst eingesetzt habe: Schwarz – weiß Fotos.

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*) wenn du etwas entdeckst was nicht ganz richtig ist, hinterlass bitte einen Kommentar. Auch wenn du etwas ergänzen möchtest oder der Eintrag dir geholfen hat, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Kurzübersicht Blende - ISO - Belichtung: