Fotos aussortieren

Fotos aussortieren in 3 Schritten

Fotos aussortieren. In 3 Schritten.

Das kennt bestimmt jeder. Von einem Ausflug, Familientreffen, Urlaub oder Foto-Walk kommst du mit hunderten von Fotos zurück. Jetzt gilt es, Fotos auszusortieren. Doch wie mache ich das am einfachsten?

Du sagst, du hast das Problem nicht? Dann machst du etwas falsch. Ganz wichtig (ich habe es viele Jahre nicht gemacht):

Mache viele Fotos aus unterschiedlichen Positionen und nimm auch mal eine andere Blende oder Belichtung! Fotografiere im RAW Format!

Ich möchte dir hier kurz meine Workflow vorstellen. Vielleicht hast du noch bessere Vorschläge oder arbeitest anders. Dann schreib doch bitte einen Kommentar, wie du das Problem löst.

Meine Fotobearbeitung mache ich mit Lightroom. Die Tipps und Tricks gehen aber auch mit jedem anderen Fotobearbeitungsprogramm.


Vorbereitung

Zuerst importiere ich die Fotos per Lightroom in einen Ordner. Ich habe den sinnvollerweise “import” genannt und er befindet sich auf meiner lokalen Festplatte. Stichworte, Dateiname, Metadaten und anderes lege ich vorher fest. Ein kleiner Tipp: ich lasse die gleich in das DNG Format umwandeln. Es gibt hierfür Vor- und Nachteile. Stephan Wiesner hat sie in einem kleinen Blogartikel beschrieben. Der Grund für Umwandlung vom ursprünglichen RAW Format in DNG ist, dass die EXIF Daten direkt in der DNG-Datei gespeichert werden können. Das macht den Austausch mit anderen Speichermedien oder Rechnern einfacher.


  1. Schritt: Der grobe Überflug

Im ersten Schritt folgst du deinem Gefühl. Blätter die Fotos einmal durch. Es werden nur die Fotos aussortiert, die mir überhaupt nicht gefallen. Ich achte dabei auf den Gesamteindruck und störende Elemente. Da die Belichtung bei RAW Dateien noch nachträglich geändert wird, ist sie im ersten Schritt kein Entscheidungskriterium.

In Lightroom gehst du am besten so vor: Leertaste, mit der Taste L den Hintergrund ausblenden, mit Taste X zum Löschen markieren.

Das erste Foto habe ich aussortieren, weil das Rad beschnitten war. Schonmal ein Foto weniger.


 2. Schritt: Über- oder Unterbelichtung

Nach der ersten Durchsicht gibt es immer noch viele doppelte Fotos, die genauer betrachtet werden müssen. Dazu gehst du in eine Ansicht, bei der du das Histogramm sehen kannst. In Lightroom einfach die Taste D für Bearbeitungsmodus. Du solltest dir nun anschauen, ob links oder rechts eine Über- oder Unterbelichtung vorliegt.

Histogramm

Lightroom: In den kleinen Kästchen links und rechts oben kannst du das aktivieren. Bei mir schaut das dann so aus:

Nun schaust du, ob du das durch die Regler “Weiß oder Schwarz” minimieren kannst. Fest steht, dass bei den angezeigten Flächen (hier blau und rot) keine Strukturen mehr zu sehen sind. Wirf das Foto weg, bei der größere Flächen über- oder unterbelichtet sind.

3. Schritt: Bildgestaltung

Ein wesentlicher Faktor für das gelungene Foto ist die Bildgestaltung. Gibt es eine Vordergrund, wird etwas abgeschnitten. Sind störende Dinge vorhanden, wirkt das ganze harmonisch und so, wie du es dir vorgestellt hast.

Für die Bildaufteilung kannst du dir in Lightroom, aber auch in vielen anderen Programmen, Hilfslinien anzeigen lassen.

Wirf das Foto weg, dass eine schlechtere Bildgestaltung aufweist.

Lightroom: Drücke die Taste R. Nun kannst du mit der Taste O die verschiedenen Hilfslinien anzeigen lassen. Für einige der Linien gibt es alternative Darstellungen. Drücke dazu die Taste Shift O.

In meinem Beispiel habe ich das erste Foto aussortiert, bei dem die Räder unten beschnitten waren. Das vierte Foto habe ich entfernt, weil links zu wenig Luft war.

Hier das Foto, das übrig geblieben ist:

Strassenbahn Museum Sende - Auto

Checkliste und Zusammenfassung

  1. Erste Sichtung, durchblättern, vergleichen, Nicht akzeptable Fotos löschen
  2. Belichtung prüfen, ISO prüfen
  3. Gestaltung prüfen

Ich habe hier meinen persönlichen Workflow beschrieben. Vielleicht hast du Verbesserungsvorschläger oder einen anderen Workflow. Hinterlass einfach einen Kommentar oder Link auf Deine Website.


Lightroom Profile - Kostenlos

Meine kostenlosen Lightroom Profile.

Wie in dem letzten Beitrag angekündigt, habe ich mich mit den Profilen von Lightroom beschäftigt. Diese Seite enthält einige kostenlose Profile zur privaten Nutzung. Ich übernehme allerdings keine Gewähr für Schäden, die durch die Nutzung entstehen könnten. Mir sind zwar keine bekannt, aber sicher ist sicher.

Wenn Du nicht weißt, was die Profile sind oder etwas darüber erfahren möchtest. lies einfach meinen Beitrag hierzu.

Und so fügst du die Profile hinzu:

  1. Datei herunterladen
  2. Camera Raw mit einem beliebigen RAW Bild öffnen
  3. So wie auf dem Bild rechts abgebildet, das Icon anklicken
  4. Das Icon ganz unten rechts anklicken – Achtung: halte die ALT-Taste dabei gedrückt
  5. Es öffnet sich ein Dialogfenster
  6. Weiter unten das Häkchen bei Farbensuchtabelle einklicken
  7. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Du die heruntergeladene Datei auswählen kannst
  8. Danach auf Fertig klicken
  9. In Lightroom steht das Profil nur zur Verfügung

Wenn Du das lieber auf Youtube anschauen möchtest, gibt es eine ganze Reihe von Videos zu dem Thema. Hier findest du eine kurze Anleitung.

Hier gibt es die kostenlosen Profile

Beschreibung

Sonnenuntergang oder -aufgang. Meer oder See.

Rügen, Sonnenuntergang am Strand


Lightroom, interessante neue Funktionen - Profile

Lightroom und die neuen Profile: 

Neben einigen Verbesserungen finde ich eine Sache sehr interessant. Die neuen Profile. Ich werde mich damit noch eine Weile beschäftigen. Hier mein erster Eindruck.

Die RAW Datei muss einem Entwicklungsprozess unterzogen werden, um die in der Datei befindlichen Daten farblich darstellen zu können. Das Profil ist dabei eine Vorlage, wie die Farben und Töne dargestellt werden sollen.

Solch ein Profil ist beispielsweise Adobe Color. Hier legt man Wert auf die Darstellung von warmen Tönen. Der Kontrast ist dabei leicht erhöht. 

Ein anderes Profil ist Adobe Portrait. Hier stehen die Hauttöne im Vordergrund. Der Kontrast ist geringer und die Sättigung vermindert.

Insgesamt gibt es sechs Profile für RAW: Adobe Color, Monochrome, Portrait, Landschaft, Kräftig und Standard.

Darüber hinaus gibt es noch sogenannte Creative Profile: Künstlerisch, Schwarz-Weiß, Modern und Vintage. Diese Profile können auch auf andere Dateiformate, wie z.B. JPG angewandt werden.

Interessant ist, dass das eine Entwicklungsfunktion ist und alle zusätzlichen Entwicklungsregler und Funktionen noch oben drauf kommen und individuell verstellt werden können. 

Ihr habt auch die Möglichkeit über Photoshop und Camera RAW ein eigenes Profil zu erstellen. Auf Youtube gibt es eine Menge Anleitungen hierzu. Eines davon von Neunzehn72 findet Ihr hier.

Lightroom geht dabei den Weg,  den viele Apps schon gegangen sind. Verschiedenste Filter stehen zur Verfügung, um Fotos innerhalb kürzester Zeit in die Sozialen Medien zu posten. Ganz dem Ziel folgend: schrille Darstellung und Auffallen führt zu mehr Aufmerksamkeit.

Diese schnelle Anpassung zu einem einheitlichen Look kann man allerdings schon lange nutzen. Zum Beispiel über andere Programme oder Plugins erreichen, wie ich es für den Filter Analog Efex Pro 2 beschrieben habe.

Fazit: Eine interessante Neuerung, mit der ich mich gerne noch weiter beschäftige.

Beispiele:

Weitere Links:


Analog Efex Pro - Digitale Fotobearbeitung

Analog Efex Pro - Teil der NIK-Filter. 

Analog Efex Pro gehört zu den NIK-Filtern. Ursprünglich hat es im Paket der Nik-Collection über 200 Euro gekostet, bevor es von Google aufgekauft wurde. Dort konnte man es einige Zeit kostenlos nutzen. Es wurde nicht weiter entwickelt und Ende 2017 an DxO verkauft. Nun kostet das ganze 69 Euro und wurde mit den aktuellen Schnittstellen zu Lightroom und Photoshop versehen. 

Wenn du das Tool als Plugin in Photoshop nutzt, wird automatisch eine entsprechende Ebene hinzufügt.

Es gibt viele Möglichkeiten, analoge Effekte einzustellen. Von grundlegenden Einstellungen über das Bokeh und den verschiedenen Filmtypen. Interessant ist auch das Hinzufügen von Schmutz und Kratzern. 

Einfach mal ausprobieren!


Bayern, Kirche

Sensorflecken erkennen und entfernen mit Lightroom

Sensorflecken erkennen und entfernen mit Lightroom.

Lightroom - Sensorflecken erkennen und entfernen

Sensorflecken lassen sich kaum vermeiden. Besonders bei einer kleinen Blende (hohe Zahl) und dem blauen Himmel sind sie oft sichtbar.

Doch manchmal sind sie nicht auf den ersten Blick zu erkennen und tauchen dann später beim Ausdruck oder nach der Bildbearbeitung auf. Deshalb ist es sinnvoll, gleich Anfangs eine Kontrolle durchzuführen, ob Sensorflecken auf dem Foto vorhanden sind.

In meinen Wiki findest du eine Beschreibung, was Sensorflecken sind.

Doch wie finde ich das heraus?

Mit Lightroom ist das ganz einfach. Wir nehmen unser Foto und wechseln in den Bearbeitungsmodus (Taste D). Dort wählen wir das Werkzeug “Bereichsreparatur” (Taste Q) aus.

Nun schauen wir an den unteren Rand des Lightroom Fensters. Dort gibt es folgende Optionen:

Lightroom - Sensorflecken erkennen und entfernen

Wir setzen ein Häkchen bei der Option “Bereiche anzeigen” und spielen mit dem Regler rechts daneben. So sehen wir die Sensorflecken und können Sie mit dem Werkzeug entfernen.

Lightroom - Sensorflecken erkennen und entfernen


Baum und Landschaft, Bayern

Lightroom - Presets, Vorgaben - it's free!

Lightroom Presets - kostenlos und hilfreich. 

Lightroom Presets sind sehr nützlich, wenn du im RAW Format fotografierst. Ich möchte Dir hier meine Lieblingsvorlagen kostenlos zur Verfügung stellen. 

Es gibt jedoch eine Einschränkung. Du darfst Sie nicht zu gewerblichen Zwecken nutzen. Die private Nutzung und das Veröffentlichen in sozialen Netzwerken ist gestattet. Halt nur kein Geld damit verdienen 😉

Und so fügst du die Vorlagen in Lightroom ein:

  1. Zip-Datei entpacken,
  2. Lightroom starten und in den Entwicklungsmodus gehen (Taste D)
  3. Links unter Vorgaben die rechte Maustaste drücken und dann die heruntergeladene Datei importieren.

Landschaften und erste Bearbeitung

Diese Vorlage ist gut dazu geeignet, sie immer beim Import zu verwenden. Sie erhöht die Tiefen leicht und verringert die Lichter. Ebenso die Einstellungen für Weiß und Schwarz. Diese Vorlage verändert dein Foto nicht sehr, sondern ist dafür gedacht, die Anfangseinstellungen vorzunehmen. Du musst dieses natürlich danach noch etwas auf das Foto anpassen, da die Belichtung immer unterschiedlich sein wird.

Diese Vorlage eignet sich für eine schwarz / weiß Bearbeitung. Dabei sollten die Farben grün und gelb vorherrschen. Eine Feinjustierung ist, wie immer erforderlich.

Download Lightroom Template 

Demnächst werde ich noch weitere Lightroom Presets zum Download bereit stellen. Schreibe mir doch bitte einen Kommentar, wenn du ein bestimmtes Thema für ein Preset hast.

Falls du dich noch etwas ausführlicher informieren möchtest, findest du bei Karsten Kettermann einen guten Beitrag, mit dem Ergebnis, dass man Lightroom Presets eigentlich nicht braucht.


Weitere Infos findest du hier:



Bäume in schwarz - weiß

Lightroom - schwarz / weiß Bearbeitung

Schwarz, Weiß - Fotobearbeitung leicht gemacht.

Lightroom von Adobe ist eigentlich ein Programm zum Entwicklen von RAW Fotos. Es bietet aber eine Menge an Funktionen, um Deinem Foto den letzten Schliff zu geben.

Bevor ich Dir zeige, wie ich die Fotos bearbeitet habe, hier ein paar Beispiele:

Zuerst benötigst du ein entsprechendes gutes RAW Ausgangsfoto. Bei dieser Fotoserie achte ich darauf, dass ich recht dunkle grüne Bereiche habe, aber auch helle, möglichst gelblich. Bei den weiteren Einstellungen wirst du sehen, warum.

Wechsel in den Bearbeitungsmodus (Kurztaste: D). Unter dem Abschnitt “HSL / Farbe / SW” wählst du SW für Schwarz / Weiß aus. 

Nun kannst du die einzelnen Farben unterschiedlich bearbeiten. In meiner Serie werden die grünen Flächen dunkel und bilden einen entsprechenden Rahmen. Die gelben Flächen werden heller dargestellt. Das gibt einen entsprechenden Kontrast und Look. 

Abschließend nimmst Du die Feinabstimmungen vor. Danach kannst du die Helligkeit anpassen und die Lichter und Tiefen entsprechend nachbearbeiten. Bei einigen Fotos solltest du vielleicht noch etwas Körnung hinzufügen. Die Einstellungen findest du unter Details. Das macht das Ganze etwas schärfer.

Hier nun die fertige Bearbeitung:

Bäume in schwarz - weiß

Weitere Infos findest du hier:


Kommentare


Adobe Spark - Füße im Wasser

Adobe Spark - Post und Webseiten - schick und einfach

Kurze Infos zu Adobe Spark. 

Adobe Spark - Posts und Webseiten - schick und einfach

Adobe Spark ist sowohl eine App, wie auch eine Browser Anwendung. Ihr könnt damit schicke Posts erstellen, aber auch kleine Storys erzählen. Das obere Bild wurde zum Beispiel damit erstellt.

Zuerst zeige ich euch ein paar Post Beispiele

Die Erstellung eines Posts ist recht einfach. Man sucht sich eine Vorlage raus und sieht dann folgenden Bildschirm:

  1. hier kannst du verschiedene Einstellungen und Vorlagen wählen
  2. hier wählst du das Objekt aus, dass du bearbeiten möchtest
  3. das Rädchen ist – wenn du es drehst – eine Zufallsauswahl. Die einzelnen Einstellungen kannst du darunter detaillierter einstellen.


Weitere Infos findest du hier:


Kommentare


U-Bahn Station Hannover Kröpke

Adobe Capture - eine interessante Idee für digitale Fotos

Adobe Capture - eine interessante Idee für digitale Fotos

U-Bahn Station Hannover Kröpke

Die Software Adobe Capture gibt es unter anderem für IOS Geräte, also iPad und iPhone. Ich selbst nutze es mit dem iPhone. Mit Adobe Capture kann man Formen erstellen und in Vectoren umwandeln, sowie Pinsel und Muster erstellen. Ich möchte hier beschreiben, wie ich Formen erstelle und diese über meine Fotos “lege”.

Mein Workflow ist recht einfach. Mit dem iPhone und Adobe Capture das Foto aufnehmen und anschließend mit Photoshop die beiden entstandenen Fotos zusammen fügen. Unten findet Ihr eine ausführlichere Erklärung.

Ausführlichere Beschreibung

1.  Schritt: Form, bzw. Foto aufnehmen

Nachdem Du das Formen Werkzeug in Adobe Capture ausgewählt hast, brauchst du nur noch ein schönes Motiv suchen und finden. Du kannst mit dem Regler einstellen, wie stark die Formen hervortreten sollen. Einfach mal nach links und rechts bewegen. Wenn Du die richtige Einstellung gefunden hast, drücke auf das runde Aufnahmesymbol. Nun noch ein paar Einstellungen auswählen und auf weiter drücken.


2.  Schritt: Form und Vector mit Foto überlagern

Mit Photoshop hast du jetzt die Möglichkeit, die entstandene Form und das ursprüngliche Foto übereinander zu legen. Ich habe hierzu eine weiße Fläche mit 2000 x 2000 Pixeln angelegt und die Form und das Foto entsprechend skaliert.

Das Originalfoto habe ich noch mit dem Weichzeichner bearbeitet. Durch verschiedene Ebenenüberlagerungen und der Deckkraft kann man die unterschiedlichsten Effekte erzielen.



Bissendorfer Moor, Vintage Fotobearbeitung

Moorlandschaft

Moorlandschaft - Analoger Look

Bissendorfer Moor, Vintage Fotobearbeitung

Die Fotos sind im Bissendorfer Moor entstanden. Um einen einheitlichen Look zu erhalten, habe ich das kostenlose PlugIn von Google “Analog Efex Pro” genutzt. Die Einstellungen innerhalb des PlugIns beschreibe ich weiter unten ausführlicher. Das Programm könnt Ihr bei Google herunterladen. Hier der Link …..

Wie immer habe ich die Fotos im RAW Format fotografiert und dann einzeln “entwickelt”. Erst danach nutze ich weitere Filter oder Tools.

Foto Galerie

Ausführliche Beschreibung

1.  Schritt: Grundlegende Anpassungen

Die grundlegenden Einstellungen hängen natürlich stark von dem Ausgangsfoto ab. In diesem Fall wurde die Sättigung zurückgenommen und der Kontrast erhöht.

Unten findest du die Unterschiede bei der Detailextrahierung. Das ist eine wichtige Einstellung, da so die überlagerten Texturen (Beschreibung weiter unten) stärker zur Geltung kommen. Links ist der Regler auf 0, rechts auf 100.

Bei hohem Detail werden auch die Sensorflecken sichtbarer, die man in der weiteren Nachbearbeitung dann noch entfernen muss.

Bissendorfer Moor, Vintage Bearbeitung
Bissendorfer Moor, Vintage Bearbeitung

2.  Schritt: Mit Textur versehen

Wir suchen uns eine schöne Textur, die gut zum Foto passt. Zum Thema Texturen und wie man sie selbst machen kann, habe ich noch einen weiteren Beitrag – hier klicken …

Der Regler “Stärke” bestimmt, wie stark die Textur zu sehen ist. Diese Einstellung ist vom eigentlichen Foto und der Textur selbst abhängig. Und natürlich von eurem Geschmack oder der beabsichtigten Wirkung.


3.  Schritt: Vignettierung

Mit dieser Einstellung verpassen wir dem Foto eine entsprechende Vignetierung.


4.  Schritt: Filmtyp auswählen

Durch Auswahl des Filmtyps erreichst du eine unterschiedliche Tönung deines Fotos. 


5.  Schritt: Speichern und Vorlage erstellen

Eine größere Wirkung deiner Fotos erreichst du, wenn du eine Serie erstellst. Hierzu kannst du die Einstellungen als Vorlage abspeichern, um sie später auf deine weiteren Fotos anzuwenden. Beispiel hier für ist die Serie zu diesem Thema “Moorlandschaften“.


Stadtpark Celle. Herbstliche Aufnahme.

Landschaften im Herbst - black and white

Landschaften im Herbst - schwarz/weiß

Stadtpark Celle. Herbstliche Aufnahme.

Landschaften im Herbst bieten eine schöne Möglichkeit, eindrucksvolle schwarz / weiß Fotos zu erstellen. Die gezeigte Art der Fotobearbeitung stützt sich auf den Kontrast von gelb und grün. Gelb gibt es im Herbst an den Bäumen, während der Rasen noch grün ist.


Stadtpark im Herbst

Kurzbeschreibung

Links sehen wir das Ausgangsfoto. Basis ist ein RAW Foto, dass bearbeitet wurde. Die Farben sind verstärkt und die Helligkeit angehoben. Es gibt einen Kontrast von Grün und Gelb, den wir später in der schwarz/weiß-Bearbeitung noch herausarbeiten werden.


Ausführlichere Beschreibung


Park s/w Beispiel

1.  Schritt: Foto in schwarz / weiß umwandeln

Wir wandeln das Foto in s/w um. Das geht am einfachsten mit einer schwarz/weiß Ebene in Photoshop. Für mein Foto habe ich das Programm Tonality genutzt.


2.  Schritt: Luminanz bearbeiten

Durch die etwas extreme Einstellung bekommen wir einen schönen Kontrast von den roten und gelben Farben des Laubs und dem Grün. Mit Kontrast, Helligkeit und Sättigung machen wir die Feinabstimmung. Fertig.

Farbeinstellungen
Stadtpark Celle. Herbstliche Aufnahme. In schwarz/weiß umgewandelt.


3-teiliges Bild erstellen

Strandkorb in schwarz / weiß

Für die langen Winterabende, wenn du Zeit hast, ein wenig in deinem Fotoarchiv zu stöbern, kannst du ja mal ein 3-teiliges Bild gestalten. Zuerst solltest du dir ein Foto heraussuchen, dass eine recht gute Qualität und eine hohe Pixelanzahl hat, da du es später in 3 Teile schneiden wirst. Auf der linken Seite mein Beispielfoto. Es ist im Format 6000 x 4000 Pixel aufgenommen. 

Und so könnte das Ergebnis – aufgehängt in deinem Wohnzimmer – aussehen:

Strandkorb in schwarz / weiß
Strandkorb in schwarz / weiß
Strandkorb in schwarz / weiß

Kurzbeschreibung

Das Erstellen ist eigentlich ganz einfach. Wenn du ein vorhandenes Foto hast, schneidest du es in 3 gleich große Teile. Oftmals funktioniert das aber nicht richtig, da vielleicht Details durchgeschnitten werden. Auch in dem obigen Beispiel konnte ich nicht alles in gleich große Teile schneiden. Du musst dann halt die einzelnen Ergebnisse entsprechen vergrößern oder verkleinern, so dass du zu einem identischen Ergebnis kommst.


Ausführlichere Beschreibung


1.  Schritt: Richtiges Format erstellen

Nehmen wir mein Beispiel. Das Foto ist 6000 x 4000 Pixel groß (Querformat). Da wir die Höhe nicht beschneiden, kümmern wir uns um die 4000 Pixel nicht weiter. 6000 geteilt durch 3 ist einfach. 

Zuerst legen wir die Größe des Auswahlwerkzeuges fest. In diesem Fall 2000 x 4000 Pixel.

Nun einmal die Auswahl kopieren (Strg. C / Cmd. C oder Bearbeiten / Kopieren). Das Kopieren ist für den nächsten Schritt wichtig. Wenn du jetzt den Menüpunkt (Photoshop) “Datei / Neu” wählst, bekommst du das ausgeschnittene Maß als neue Datei gleich vorgegeben. Du brauchst jetzt nur noch auf OK drücken und du hast deine Vorlage.


2.  Schritt: Drei Teile erstellen

Jetzt den Ausschnitt aus der Zwischenablage einfügen (Strg. V / Cmd. V). Du hast nun zwei Ebenen. auf der oberen Ebene befindet sich dein ausgeschnittenes Teil-Bild.

Jetzt zurück zum Originalfoto und die zweite Auswahl in die Zwischenablage kopieren. Zurück zu dem zweiten Drittel-Foto und wieder einfügen. Das ganze mit dem dritten Teil wiederholen und du hast dann drei Ebenen hinzugefügt.


3.  Schritt: Anpassen, skalieren und speichern

Bei den einzelnen Teilen kann es sein, dass noch Details rechts oder links stören. Ein Beispiel dafür siehst du rechts. Das kannst du ändern, im dem du diese einzelne Ebene skalierst. Beispielsweise bei Photoshop die Ebene auswählen, allein sichtbar machen und Strg. T oder Cmd. T drücken. Nun entsprechend oben rechts oder links ziehen, bis der Inhalt passt.

Jetzt kannst du die einzelnen Ebenen als Foto abspeichern, so dass du im Ergebnis drei Fotos hast. Fertig.


Logo Serie shining objects

Bildbearbeitung - Leuchtende Dinge / shining objects

Leuchtende Dinge / Shining Objects - Entstehung

Aus der Serie “shining Objects” hier ein paar Beispiele. Unter den Fotos erkläre ich dann, wie einfach solche digitalen Veränderungen zu machen sind.

Kurzbeschreibung

Am Strand - Fotobearbeitung Bespiel

Im ersten Schritt benötigen wir ein Foto eines Gegenstandes. Da wir den Hintergrund später abdunkeln, ist es wichtig, dass das Hauptmotiv später relativ einfach freizustellen ist. Desto einfacher das ist, umso weniger Zeit benötigen wir. Links das Ausgangsfoto.

Nun beschneiden wir das Foto und rücken es in die Position, die uns gefällt. Ich habe die Motive meist quadratisch beschnitten und das Motiv in die Mitte gesetzt. 

Nun kommt der kniffelige Teil. Das Motiv mit dem Auswahlwerkzeug freistellen. Die Auswahl umkehren und auf eine Tonwertkorrektur anwenden. So bekommen wir die entsprechenden Flächen dunkel. 


Ausführlichere Beschreibung


1.  Schritt: Beschneiden des Fotos

Die einzelnen Schritte sind am Beispiel Photoshop erklärt. Aber auch in allen guten anderen Fotobearbeitungsprogrammen gibt es diese Möglichkeiten und die Werkzeuge sind meist gleich benannt.

Das Freistellungswerkzeug wählen (Taste C) und zurecht schneiden. 

Freistellungswerkzeug

2.  Schritt: Auswahl erstellen

Ausgeschnittenes Foto - Fotobearbeitung

Die Erstellung einer Auswahl ist ein recht komplexes Thema. Es gibt viele Anleitungen und Werkzeuge hierzu. Einfach mal bei Google nachschauen

Nicht vergessen, die Auwahl dann umzukehren. 

Mit der Option weiche Kante kannst du den Übergang noch weicher werden lassen.


3.  Schritt: Abdunkeln

Strandgut aus der Serie: shining objects

Ich nehme zum Abdunkeln immer die Tonwertkorrektur und lasse vorhandene Hintergrundtexturen noch etwas durch scheinen.

Mit der Auswahl eine Tonwertkorrektur – Ebene erstellen und dann den Regler (siehe Pfeil) nach rechts bewegen. 

Es gibt sicherlich noch viele andere Wege um zum Ziel zu kommen. Viel Spass beim Bearbeiten deiner Bilder.

Tonwertkorrektur


Villa

Villa in unterschiedlicher Fotobearbeitung

Diese Aufnahme einer Villa eignet sich für eine unterschiedliche Bearbeitung des Fotos. Die Kontraste und der dramatischen Himmel können durch die Bearbeitung noch stärker hervorgehoben werden. Das Foto habe ich – wie immer – in RAW aufgenommen, sodass genug Bildinformationen für die anschließende Bearbeitung vorhanden sind. Dafür habe ich die NIK Filter genutzt, die es seit kurzem kostenlos bei Google gibt.

Das erste Foto habe ich mit Silver Efex Pro in s/w umgewandelt und eines der Presets genutzt. Etwas angepasst und fertig. Das zweite Foto ist dann mit Analog Efex Pro entstanden.

Unterschiedliche Bearbeitung des Fotos


Solarisation

Fotokunst - Bäume mit dem Effekt "Solarisation"

Solarisation

Das Foto habe ich mit Color Efex Pro bearbeitet. Der Haupteffekt ist dabei “Solarisation”. Einfach mal experimentieren.

Man bekommt das auch hin, wenn man stark an der Gradiationskurve arbeitet. Eine Berg- und Talfahrt gibt schon nette Effekte (siehe unten).

Solarisation


Colorkey

Colorkey Fotos

Colorkey Fotos - ein Hauch von Farbe

Colorkey

Im allgemeinen Sprachgebrauch verstehen wir unter Colorkey-Fotos ein Schwarz-Weiß-Foto, das aus einem Farbfoto entstanden ist. Dabei zeigt es ein mehr oder weniger großes Detail in Farbe. Wie erstellt man solch ein Foto? Das ist eigentlich ganz einfach. Und wie immer gibt es viele Möglichkeiten, je nach Bearbeitungsprogramm.

Im ersten Schritt wandelt man sein Foto in ein s/w-Foto um. Das Original behalten wir natürlich. Am einfachsten ist es, mit Ebenen zu arbeiten. Auf der unteren Ebene ist das Farbfoto, darüber liegt die s/w-Umwandlung. Dann kann man mit einem Radierer das, was farbig durchscheinen soll wegradieren. Ich mache es meist etwas anders. Ich erstelle eine Ebenenmaske zu der s/w-Ebene und nehme einen entsprechenden Pinsel (schwarz). Mit dem male ich die farbigen Flächen frei. Dadurch erreiche ich den gleichen Effekt.

Colorkey-Fotos sind natürlich Geschmackssache. Ich finde die aber am schönsten, bei denen wirklich nur ein kleiner Teil farbig ist und zu dem das Auge geführt werden soll. Hier noch einige Beispiele:


Kloster Mariensee Innenraum

s/w Fotos mit Tonality

In letzter Zeit nutze ich oft für die s/w-Bearbeitung “Tonality”. Man kann das Programm auch testen, soweit ich weiß. Nachfolgendes Foto habe ich mit Lightroom in RAW entsprechend bearbeitet und danach in Tonality in schwarz-weiß umgewandelt. Da Tonality auch RAW – Dateien verarbeiten kann, wäre der Umweg nicht unbedingt notwendig gewesen. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die ich mit Lightroom besser verarbeiten kann. Deshalb dieser “Umweg”. 

s/w Kirchen, Kloster und Schlösser

Weitere Infos findest du hier:


Kommentare