Lübeck, Heiligen-Geist-Hospital

Lübeck, Stadt mit nordischem Flair

Lübeck, Stadt mit nordischem Flair

Ich zeige dir auf meinem Rundgang meine 4 Top Sehenswürdigkeiten der norddeutschen Stadt Lübeck. Um die ganze Stadt mit den vielen Museen und historischen Gebäude zu erkunden, benötigst du mehr als einen Tag. Ich hatte nur 5 Stunden. Viel zu wenig! Daher gibt es „nur“ meine 4 Top Sehenswürdigkeiten.


Lübecker Rathaus, Marktplatz und Schauwand

Interessant ist die Schauwand am Rathaus. Dunkel ragt sie in den Himmel. Das Rathaus von Lübeck ist von allen Seiten sehenswert und überrascht mit den unterschiedlichen Ansichten der Backsteingotik. Die Schauwand am anderen Ende, vom Marktplatz aus aufgenommen, schaut ganz anders aus.

Im Rathaus finden täglich Führungen statt. Zu sehen sind der Audienzsaal, Ahnengalerie, Bürgerschaftssaal und vieles mehr. Nähere Infos gibt es auf der Website der Stadt.


Buddenbrookhaus

In dem Buddenbrookhaus findest du so gut wie alle Romane und Schriften der Familie Mann. Natürlich auch von Thomas Mann, der die Buddenbrooks 1901 schrieb und das Haus zum Schauplatz des Romans machte. Das Buddenbrookhaus in Lübeck ist gleichzeitig ein Museum und es finden regelmäßig Lesungen statt.


Lübecks Altstadt und die Hüxstraße

Vom Rathaus aus empfehle ich dir, die Hüxstraße entlang zu schlendern. Viele Boutiquen und Cafés laden zum Verweilen ein. 121 Stück soll es davon geben. Wir haben hier eine Pause gemacht und uns draußen auf die Straße an einen Tisch gesetzt. Es macht Spaß, das bunte Treiben zu betrachten.

Am Ende der Straße biege links ab in die Altstadtgassen. Überall wirst du Gänge und Höfe finden. Sie sind frei zugänglich und eine besondere Attraktion von Lübeck. Zurückzuführen sind sie auf den mittelalterlichen Städtebau. Mehr zur interessanten Geschichte findest du hier.

Die Lübecker Altstadt mit rund 1.800 denkmalgeschützten Gebäuden wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die gemütlichen Gassen mit den alten Gebäuden sind sehenswert.


Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck

Unser Weg geht an dem Günter Grass-Haus vorbei zum Heiligen-Geist-Hospital. Es ist eines der bedeutendsten Bauwerke in Lübeck und wurde 1227 gegründet. Das Hospital diente der mittelalterlichen Wohlfahrtspflege und kann besichtigt werden. Als wir da waren (2019), fanden jedoch Bauarbeiten im Innern statt. So konnten wir nur einen Blick in den langen Gang werfen. Von ihm gingen die ungefähr 4 qm großen Kammern ab, die bis 1970 noch bewohnt waren.

Gegenüber dem Heiligen-Geist-Hospital ist die St. Jakobi Kirche.



Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Parken und Rundgang

Wir haben in der Nähe des Stadtzentrums geparkt. Es waren nur sehr wenige Parkplätze frei. Das Parken ist kostenpflichtig. Es gibt einige Parkhäuser. Unseren Rundgang haben wir von hier aus gestartet. Die einzelnen Stationen und den Weg kannst du auf der Karte nachverfolgen. Alle gezeigten Bilder liegen auf dieser Strecke.

Links zu anderen norddeutschen Städten


Steinhuder Meer, Tretboote Steinhude

Steinhuder Meer, Aalbrötchen und Tretboot

Steinhuder Meer, Aalbrötchen und Tretboot

Am Steinhuder Meer wird Aal verkauft. Als Brötchen oder geräuchert am Stück. Nach dem Spaziergang an der Strandpromenade geht es mit dem Boot zur Festung Wilhelmstein. Du siehst, das Steinhuder Meer in der Region Hannover ist einen Tagesausflug wert.


Was ist das Steinhuder Meer?

Das Steinhuder Meer ist ungewöhnlich flach. Durchschnittlich 1,35 Meter tief. Ich habe allerdings noch nicht versucht, das Meer zu Fuß zu durchqueren. Es soll an manchen Stellen bis zu 3 Meter tief sein und es ist der größte See Norddeutschlands und damit auch Niedersachsens. Vor ungefähr 14.000 Jahren ist das Gewässer entstanden. An den Randgebieten gibt es vermoorte Flächen, wie zum Beispiel das Tote Moor.


Steinhude, Südufer

Am südlichen Rand des Steinhuder Meers liegt das Städtchen Steinhude. Am Wochenende, wenn schönes Wetter ist, kommen sehr viele Wochenendausflügler. Der Parkplatz ist recht groß, aber es kann an dem einen oder anderen Wochenende zu Staus bei der Anfahrt kommen. Das Parken dort kostet am Wochenende Geld. Nur wenig Schritte sind es bis zur Promenade. Hier werden auch die ersten Aalbrötchen verkauft. Lecker.

Am Anfang der Promenade liegt ein beschaulicher Hafen mit Schiffen. Stege, vereinzelt Bäumen und der Blick auf das Steinhuder Meer ist hier besonders bei Sonnenuntergang sehenswert. Ich habe von dieser Stelle aus schon sehr viele tolle Sonnenuntergänge fotografiert.


Promenade in Steinhude

Die Promenade in Steinhude führt direkt am Steinhuder Meer entlang. Von hier hast du einen wunderbaren Blick auf das Meer. Ein paar Skulpturen stehen im Wasser und kleine Wasserzufahrten überquerst du auf hölzernen Brücken. Am Ende der Promenade wird es lebhafter und Restaurants warten auf deinen Besuch. Wenn du magst, kannst du ein Fischbrötchen essen oder Aal direkt von der Fischräucherei kaufen. Zum Aal, der dir hier oft begegnet, schreibe ich unten noch etwas. Von Steinhude aus kannst du mit dem Schiff zur Festung Wilhelmstein fahren. Eine Insel inmitten des Steinhuder Meers. Für einen Ausflug nach Steinhude solltest du dir einen ganzen Tag Zeit nehmen. Versuche es so einzurichten, dass du einen Sonnenuntergang erlebst. Das ist wirklich sehr schön und ich kann dir das wärmstens empfehlen.

Wird der Aal im Steinhuder Meer gefangen?

Die Antwort ist ja und nein. Tatsache ist, dass der Aalbestand in deutschen Gewässern kontinuierlich zurückgeht. Er muss also importiert werden. Wer, wie viel importiert und ob der gerade gegessene Aal auch hier gefangen wurde, bleibt dabei ein Geheimnis.


Mardorf am Steinhuder Meer, Nordufer

Am Nordufer entlang führt ein Spazierweg. Hier kann man gut eine Stunde am Ufer entlang gehen. Ab und zu entfernt sich der Weg vom Ufer. Es gibt einige Lokale, in denen man auch im Freien sitzen und die Sonne genießen kann. Wenn du Glück hast, kannst du am Jachthafen in der Nähe von Mardorf zuschauen, wie die Sportboote zu Wasser gelassen werden. Der Spaziergang am Nordufer ist bis zu 4 km lange. Das hängt davon ab, wo du parkst und wie weit du laufen willst. Von der Meerstraße führen Feldwege zu verschiedenen Parkplätzen. Das Parken ist kostenlos. In der Nähe befindet sich das Tote Moor. Es gibt einen Moor-Lernpfad und eine Aussichtsplattform weiter östlich.


Meine Tipps zum Steinhuder Meer

Fahre alltags nach Steinhude und schau, dass du den Sonnenuntergang erlebst
Mache eine Bootstour zur Festung Wilhelmstein
Esse ein Aalbrötchen in Steinhude
Fahr ein wenig Tretboot auf dem Meer
Gehe am Nordufer in der Nähe von Mardorf spazieren
Schau dir das Tote Moor an
Mache einen Ausflugs nach Neustadt am Rübenberge



Würmsee

Würmsee Burgwedel - Erlebnispfad mit Kunst

Würmsee Burgwedel - Erlebnispfad mit Kunst

Der Würmsee Burgwedel ist ein Ausflugsziel in der Region Hannover. Der Torfabbau ist längst beendet und Bänke laden zum Verweilen ein. Geht man den Erlebnispfad entlang, stehen am Wegesrand, oder auch im See, verschiedene Kunstobjekte. Das besondere am Würmsee ist die Ruhe und die Natur. Lass dir Zeit bei dem Spaziergang. Er ist nicht sehr lang, aber dafür umso schöner.


Entstehung und Geschichte des Würmsees

Vor vielen Jahren bin ich dort noch mit dem ausgeliehenen Tret- und Ruderboot herumgefahren. Es gab zwei kleine Inseln, um die man herum schippern konnte. 1994 wurde diese sehr beliebte Attraktivität eingestellt und der Würmsee Burgwedel führte immer weniger Wasser. Die Inseln verschwanden. Sie sind nicht wirklich verschwunden, so wie in der Serie „Lost“. Wo vorher Wasser war, waren nun Bäume und Pflanzen.


Rundweg mit Würmsee - Kunstobjekten

Den See kannst du in 15 Minuten umrunden. Der Weg ist auch für Kinder ein Erlebnis und leicht zu gehen. Acht Kunststationen zu verschiedenen Themen sollen dir die Geschichte des Würmsees näher bringen. Wenn du beim Parkplatz rechts den Weg beginnst, wirst du folgende Kunstobjekte entdecken:

Eingang und Blick auf den See

Gleich am Parkplatz begrüßt dich eine Stahlplatte mit dem ausgeschnittenen Schriftzug „Erlebnis Würmsee“. Links steht das erste Kunstobjekt. Spaten, die im Kreis stehen. Die Stile formen sich oben zu Rohrkolben oder auch Lampenputzer genannt.


Kunstobjekt: Behausungen 

Die Kunstwerke sind aus getrocknetem Astwerk gefertigt. Es gibt drei Stück davon, die mit ihren dürren Beinen im Wasser stehen. Der „Körper“ hat Öffnungen, die den Betrachter zum Nachdenken anregen. Was befindet sich in diesen Höhlen?


Kunstobjekt: Nachkriegszeit 

Dieses Kunstobjekt erinnert an die Nachkriegszeit. Vertriebene bauten sich hier einfache „Baracken“. Eine Baracke, zumindest die Grundform wird durch eiserne Stützen und ein Dach symbolisiert. Unter dem Dach findest du einen Tisch mit zwei Stühlen. Eine Milchkanne steht auf dem Tisch. Auf eisernen Platten sind Zitate zu lesen.


Kunstobjekt: Wasserwelten 

Die Baumstämme in den See gibt es bereits. Nach meinen Informationen wird dieses Kunstobjekt noch ergänzt werden.


Kunstobjekt: Torfabbau

Von einer Plattform am Erlebnispfad kannst du die sogenannten „Torffresser“ sehen. Das sind rote Skulpturen mit einem Spaten als Kopf. Daneben befinden sich zwei spitz zulaufende Haufen aus Torfblöcken. Es sind zwei Torfhaufen und drei „Torffresser“. Ein Schild bei der Plattform am Würmesse informiert über den historischen Torfabbau.


Kunstobjekt: Wechselnde Wasserstände

Die bunten Pumpen solle daran erinnern, dass der Wasserstand nur durch Pumpmaßnahmen gehalten werden kann. In der Nähe befindet sich auch eine Treppe mit Gitterstufen, die sich langsam in den See absenken. Je nach Stand des Wassers verschwindet die eine oder andere Stufe. 


Kunstobjekt: Sommerfrische

Dieses Würmsee – Kunstobjekt soll an den Tourismus erinnern. Als hier noch gebadet wurde und der Bootsverleih für bunte Schiffchen auf dem See sorgte. Der Steg ragt in den See hinein. Der Planung nach sollen hier noch Sitzbänke und Palmen aus Stahl aufgestellt werden. Der Steg ist schon da.


Anfahrt Würmsee Burgwedel, Essen und Trinken

Direkt am Würmsee befindet sich ein Parkplatz. Er ist nicht asphaltiert und kann schon mal bei schlechtem Wetter zu schmutzigen Schuhen führen. Eine Bank mit Blick auf den See bietet dir die Gelegenheit, dich auszuruhen, obwohl du erst 10 Schritte gemacht hast.

Rechts vom Parkplatz beginnt der Rundgang um den Würmsee. Wenn du den See fast ganz umrundet hast, kannst du in der Gaststätte eine Currywurst essen oder im kleinen Biergarten etwas trinken. Die Kritiken auf Google Maps sind gut, soweit ich das gesehen habe.


Weitere Links zum Würmsee


Amtsgericht in Neustadt

Neustadt am Rübenberge. Schloss Landestrost

Neustadt am Rübenberge, Schloss und Park

Neustadt am Rübenberge, die kleine Stadt in Niedersachsen. Zu sehen gibt es das Schloss Landestrost, das imposante Amtsgericht und einen schönen Schlossgarten. Diese Sehenswürdigkeiten kannst du mit einem Rundgang von ungefähr 45 Minuten besichtigen.


Schloss Landestrost in Neustadt

Das Schloss in Neustadt befindet sich auf einem Hügel. Im Schloss finden Veranstaltungen statt. Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und vieles mehr. Sogar heiraten kann man hier. Ich war vor einiger Zeit bei einer Lesung von Robert Gwisdek. Eine sehr gute Lesung in einem Schloss. Was will man mehr? Das Schloss liegt, durch einen Fußweg getrennt, an dem Flüsschen Leine. 1573 wurde mit dem Bau des Schlosses angefangen. Der Schlosspark befindet sich ebenfalls auf dem Hügel und der Rundgang kann weiter gehen.


Schlosspark, Amtsgarten

Die eindrucksvollste Sehenswürdigkeit im Schlosspark von Neustadt ist meiner Meinung nach der 250 Jahre alte Laubengang. Hier stehen Hainbuchen, die ein grünes Dach bilden und bis zu 8 Meter hoch sind. Im Sommer ein schattiges Plätzchen. Der Wandelgang ist ungefähr 70 Meter lang. Unbedingt anschauen!

An der Südspitze des Gartens, der Renaissance-Bastion hast du einen tollen Blick über die Leine Auen. Eine Treppe führt hinunter, falls du dort spazieren gehen willst.


Weitere Sehenswürdigkeiten in Neustadt

Das Amtsgericht ist ein imposantes Gebäude nur wenige Meter vom Schloss entfernt. Von einer schmalen Brücke aus, mit dem „Schlossgraben“ ist es ein tolles Fotomotiv. Am besten gehst du von hier aus in die Fußgängerzone und schaust dir das Städtchen an.

Ungefähr 5 Kilometer von Neustadt Richtung Steinhuder Meer, findest du auf der rechten Seite das tote Moor. Hier wird immer noch Torfabbau betrieben. An einem Feldweg kannst du parken und die abgestorbenen Birken im Moorwasser fotografieren. Durch das Tote Moor kannst du bis zum Steinhuder Meer laufen.


Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Parken und Essen

Am Anfang der Innenstadt gibt es einen Parkplatz. Von hier aus sind es nur wenige Minuten bis in die Fußgängerzone und zum Schloss. In der Innenstadt von Neustadt sind einige Restaurants und Cafés.

Links


Das Aller Wasserkraftwerk in Oldau. Ausflug in der Nähe von Winsen, Niedersachsen, Norddeutschland

Historisches Wasserkraftwerk

Historisches Wasserkraftwerk in Niedersachsen

Was macht eigentlich ein Wasserkraftwerk? Und wo kann man es aus der Nähe betrachten? Die Antwort ist: in Oldau, Niedersachsen. Hier wird der norddeutsche Fluss Aller zur Herstellung von Strom genutzt. Doch nicht nur das Wasserkraftwerk ist sehenswert, sondern auch die schöne Natur drumherum. Das Flüsschen Aller mit den bunten Kanus, der Weg in die Felder und Wiesen. Pferde auf der Weide.


Schleuse

Das Auto kannst du in der Nähe des Wasser und Schifffahrtsamt Verden abstellen. Kurz vor dem Wasserkraftwerk. Von hier aus führt ein Fußweg zu der schmalen Schleuse. Diese überquert den 400 Meter langen Kanal, der für die Schleppschifffahrt angelegt wurde. Heute wird er nur noch von Sportbooten genutzt.


Kraftwerk

Weiter geht der Weg zum Wasserkraftwerk. Die Turbinen zur Stromerzeugung kannst du durch ein abgesperrtes Tor betrachten. Der Weg daran vorbei ist sozusagen vergittert. Ein schönes Fotomotiv.  Über eine Treppe führt der Weg uns direkt zum Wehr.


Wehr

Das Wehr sorgt dafür, dass möglichst viel Wasser zur Stromerzeugung genutzt wird. Über ein paar Treppen kannst du direkt über die Aller spazieren und kommst am anderen Ende auf die Felder und Wiesen. Schnell noch ein paar Fotos machen und weiter geht es.


Landschaft und Natur

Kurz vor dem Wasserkraftwerk solltest du rechts abbiegen, um die idyllische Halbinsel anzuschauen. Dies ist der Ort für eine Pause. Auch wenn du erst 10 Minuten gegangen bist. Auf der einen Seite die Oldau und auf der anderen der Kanal.

Hinter dem Wehr führt ein Weg in die Felder und Wiesen. Ein paar Pferde haben uns damals beim Spaziergang zugesehen. 


Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Anfahrt

Es gibt nur wenig Parkplätze in der Nähe des Wasserkraftwerks, doch die reichen aus. Hier sind nicht viele Menschen unterwegs. Einen Rundweg habe ich nicht ausfindig machen können. Du musst also den gleichen Weg zurück kommen. 

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Erdölmuseum

Texas ist nicht weit. Erdölmuseum in Wietze

Texas ist nicht weit. Erdölmuseum in Wietze.

Wo befinden sich die ältesten Erdölfelder in Mitteleuropa? Genau, in Wietze am Rande der Lüneburger Heide. Schon Mitte des 17. Jahrhunderts wurde hier Erdöl gefunden. Nach einer der ersten Erdölbohrungen weltweit begann um 1900 die industrielle Förderung. Mit dieser Zeit und den Spuren der Erdölförderung befasst sich das deutsche Erdölmuseum Wietze. Auf dem Freigelände stehen viele unterschiedliche Förderanlagen und Fahrzeuge. Die Ausstellung im Inneren des Museums zeigt und informiert über viele Aspekte des Erdöls.


Vielleicht etwas gruselig?

Auf dem Freigelände befinden sich einige Förderanlagen. Das sind die Dinger, die in Betrieb immer Nicken. Im Erdölmuseum sind diese interaktiv, das heißt, sie lassen sich durch einen Knopfdruck zum Leben erwecken. Für Kinder muss das Ganze ziemlich gruselig wirken. Vor uns drückte ein kleiner Junge auf einen Knopf und mit lauten Geräuschen erwachte die Förderanlage zum Leben. Das Ungetüm begann sich zu bewegen und nickte dem Jungen kräftig zu. Der Junge fing bitterlich zu weinen an und wurde von der Mutter tröstend in den Arm genommen. Also nicht ganz ungefährlich das Erdölmuseum in Wietze 😉


Was gibt es noch?

Im Erdölmuseum finden Führungen statt, die ungefähr 1,5 Stunden dauern. Einen Audioguide kann man sich ausleihen.
Für den Besuch des Erdölmuseums solltest du ein bis zwei Stunden einplanen, um die zahlreichen Infotafeln zu lesen. Bei Regen ist der Besuch des Freigeländes zwar nicht so schön, aber in dem Innenbereich gibt es viel zu sehen. Es wird ein Film gezeigt, viele Ausstellungsstücke und Infostafeln berichten über das Thema Erdöl. Im oberen Bereich gibt es eine Ausstellung. Insgesamt eine runde Sache.

Auf dem Freigelände des Erdölmuseums steht ungefähr in der Mitte eine hohe Bohranlage. Fahrzeuge, Erdölfässer und Gebäude machen den Rundgang zu einem Erlebnis. Es ist nichts Alltägliches, was es hier zu sehen gibt. Wir kennen zwar die Produkte, die den Rohstoff Erdöl benötigen, aber die Maschinen und Anlagen von früher wirken sehr exotisch. 


Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Anfahrt und Eintritt

Das Erdölmuseum ist am einfachsten mit dem Auto zu erreichen. Von der A7 sind es ungefähr 20 Minuten Fahrt. Das Thema Erdöl ist wohl nicht so interessant. Bei unseren Besuchen war relativ wenig los. Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro.

Links


Harz, Brokenbahn

Der Harz, Ausflugsziele die man besucht haben muss

Der Harz. Sehenswerte Ausflugsziele.

Es gibt unglaublich viele Sehenswürdigkeiten im Harz. Vom Baumwipfelpfad, dunklen Höhlen über Seilbahnen und Talsperren bis hin zum Flug ins Tal. Besonders die Adrenalin ausstoßenden Attraktionen haben in letzter Zeit zugenommen.

Der Harz ist das nördlichst gelegene Mittelgebirge Deutschlands. Die höchste Erhebung ist der Brocken. Den Gipfel kannst Du auf Wandertouren erklimmen oder bequemer mit der Dampflok, der Brockenbahn. Der höchste Berg Niedersachsens befindet sich ebenfalls im Harz. Der Wurmberg bei Braunlage.


Okertalsperre

Die Okertalsperre im Harz ist nicht weit von Goslar entfernt. Hier werden bis zu 46 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert. In der Nähe der Brücke, die über die Okertalsperre führt, kannst du einen Schiffsausflug unternehmen. Die Rundfahrt dauert ungefähr 1,5 Stunden. An sonnigen Tagen sitzt man oben auf dem Deck und lässt die Berge und Wälder an sich vorbeiziehen. An einer Stelle hast du einen guten Blick auf den Windbeutel König. Das ist ein Restaurant, in dem du die berühmten Windbeutel essen kannst. Der Windbeutel ist ein riesiges Gebäckstück. Es gibt viele Rezepte. Die meisten enden mit sehr viel Sahne.


Torfhaus

Torfhaus ist die am höchst gelegene Siedlung in Niedersachsen. Von hier hast du einen tollen Blick auf den Brocken. In den letzten Jahren wurde für die Touristen viel investiert. Du kannst auf einer der Terrassen sitzen, etwas essen und trinken. Das Besucherzentrum Torfhaus im Harz berät über Erlebnismöglichkeiten in der näheren Umgebung. Darüber hinaus gibt es viele Wanderwege und es werden Führungen angeboten.


Kloster Drübeck

Das Kloster Drübeck am Rande des Harz ist ein ehemaliges Benediktinerinnen Kloster in der Nähe von Ilsenburg. Ein Rundgang durch die Gartenanlage und um das Kloster herum dauert ungefähr 30 Minuten. Besonders interessant finde ich die rechteckigen, durch Mauern abgetrennten Gärten der ehemaligen Nonnen. In jedem Garten befindet sich gegenüber dem Eingangstor ein schmuckes Gartenhäuschen. Jedes ist anders ausgestattet und strahlt eine innere Ruhe aus. An einigen Tagen gibt es Klosterführungen. Im Klostercafé kannst du dich stärken bevor die Reise weiter geht.


Ilsenburg

Vom Kloster Drübeck bis nach Ilsenburg sind es nur wenige Minuten mit dem Auto. Ilsenburg liegt am Rand des Brocken. Von hier gibt es einen Wanderweg, den Heinrich-Heine-Wanderweg, hinauf auf den höchsten Berg des Harzes. Dieser Weg ist ungefähr 10 km lang und beginnt im malerischen Ilsetal. Wer nicht die weite Strecke wandern möchte, besucht das Kloster Ilsenburg. Es gibt zwar manchmal Führungen, aber es lohnt sich auch das Kloster allein zu erkunden. In dem Kloster wurden Szenen der Neuverfilmung von Schneewittchen gedreht. Vor ein paar Jahren standen hier noch die Betten der sieben Zwerge.


Kloster Walkenried

Das Kloster Walkenried befindet sich am Südrand des Harzes. Schon von außen fällt die Ruine der Klosterkirche auf. Der Rundgang durch das Museum führt durch Teile der Klostergebäude. Du findest hier sehr viele Informationen über den Bergbau, die Umgebung und das Kloster. Der Rundgang dauert etwas über eine Stunde. Wenn du alle Informationen sehen und lesen möchtest, brauchst du wesentlich mehr Zeit. Die Klosteranlage gehört zum UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft.




Goslar, Alte Fachwerkhäuser

Goslar. Die 4 schönsten Ausflugsziele

Goslar. Die 4 schönsten Ausflugsziele.

Goslar, am Rande des Harz gelegen, ist immer einen Ausflug wert. Ich zeige Dir meine schönsten vier Ausflugsziele in der Stadt. Der Ausflug dauert einen halben Tag. Du kannst aber auch den ganzen Tag dort verbringen, ohne dass es langweilig wird. Die Altstadt und das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg gehören zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO. Es gibt viel zu sehen. Geschichtlich wird Goslar bereits im 10. Jahrhundert erwähnt.


Die Kaiserpfalz

Die Kaiserpfalz in Goslar wurde im 11. Jahrhundert 1040 durch Heinrich III. errichtet. Sie ist ein touristischer Anziehungspunkt in Goslar und viel besucht. Du kannst an Führungen teilnehmen oder sie Dir nur von außen anschauen. Ein Highlight der Führung, finde ich, ist ein Gemälde, bei dem die Augen eines Pferdes dich immer anschauen. Egal wo du stehst. In der Führung wird bestimmt darauf hingewiesen.

Die Kaiserpfalz ist in jedem Fall sehenswert. Schwieriger wird es, die Kaiserpfalz ohne Menschengruppen aufzunehmen. Oben rechter Hand des Gebäudes hast du einen tollen Überblick über die Dächer von Goslar.


Das "Große Heilige Kreuz"

Das Hospiz war in Goslar im 13. Jahrhundert für die städtische Armenfürsorge errichtet worden. In den kleinen Kammern, die damals von den Bewohnern des Stifts genutzt wurden, verkaufen heute Kunsthandwerker ihre Produkte. Es hat einen besonderen Reiz, das historische Fachwerk und die stimmungsvoll ausgeleuchtete „Diele“ anzuschauen und in den Kunsthandwerkerlädchen zu stöbern. Von der Kaiserpfalz aus befindet sich das „Große Heilige Kreuz“ nur wenige Minuten entfernt.


Die Altstadt

Viele schöne Fachwerkhäuser in Goslar sind noch erhalten. Ich habe nicht nachgezählt, aber es sollen mehr als 1.500 Häuser sein. Es geht über Kopfsteinpflaster und enge Gassen hin zum Marktplatz. Ähnlich wie in München kannst du hier am Giebel des Kämmereigebäudes dem Glockenspiel lauschen. Zu der Musik laufen Figuren im Kreis und erzählen die Geschichte des Bergbaus. Wohl eher ein Spektakel für die Touristen. Du kannst das Schauspiel täglich um 9, 12, 15 und 18 Uhr erleben.

Mönchehaus Museum

Das Museum ist nicht ganz so leicht zu finden. Der Weg vom Marktplatz aus geht durch enge Gassen mit vielen Fachwerkhäusern. Im Museum gibt es wechselnde Ausstellungen und wie ich finde ein sehenswertes Außengelände. Auf dem Gelände sind Kunstinstallationen und Skulpturen. Besonders interessant fand ich die drei Kellergewölbe. Sie wurden von Anselm Kiefer gestaltet. Dort findest du die Installation „Johannis-Nacht“.

Namhafte Künstler wurden und werden mit dem Kaiserring der Stadt Goslar gekürt. Jedes Jahr – und das seit 1975. Es kommt also eine Menge an Künstlern zusammen. Hier findest du Namen wie, Anselm Kiefer, Joseph Beuys, Georg Baselitz, David Lynch und viele mehr.

Erzbergwerk Rammelsberg

Wenn du genug Zeit hast, dann besuche das Erzbergwerk Rammelsberg. Es lohnt sich. Plane ein paar Stunden ein. Es gibt viel zu sehen. Du kannst mit der Grubenbahn in den Berg fahren. Ziemlich gruselig, finde ich. Doch darüber berichte ich später in einem anderen Beitrag.


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Parken und Essen

Kostenpflichtig parken kannst du in Goslar an der Kaiserpfalz. Von hier aus ist es nicht weit in die Altstadt und zum Marktplatz.

Es gibt in der Altstadt viele Lokale und Restaurants. Bei schönem Wetter servieren auch einige draußen ihre Speisen.

Links


Derneburg

Derneburg - Schloss, Pyramide und Tempel

Derneburg - Schloss, Pyramide und Tempel.

In Derneburg findest du einen Berg, einen Tempel, eine Pyramide, ein Schloss und viel Seen und Kultur. Ideal für einen Ausflug. Derneburg ist eines meiner liebsten Ausflugsziele in Niedersachsen und du hast viele verschiedene Motive, die du fotografieren kannst. Der Rundgang dauert ungefähr eine Stunde.


Das Schloss

Das Schloss in Derneburg stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehörte dem Grafen Hermann zu Winzenburg. Es wurde vom amerikanischen Kunstsammler Andrew Hall gekauft und die umfangreichen Kunstwerke sind heute mit Voranmeldung und genügend Geld zu besichtigen. Unter anderem befinden sich Kunstwerke von Julian Schnabel dort. Das Grundstück kann nicht betreten werden, sodass uns nur die Außenansicht bleibt. Hier beeindruckt insbesondere die quadratische Turmanlage.


Seen

Ein schmaler Fußweg führt am Ufer der Seen entlang. Die eiserne Brücke, die du dabei überquerst, wurde der von Laves entworfenen Brücke nachempfunden. Weiter geht es an mehreren Seen vorbei. Auf einer der Bänke am Wegesrand hast du einen tollen Blick auf den See. An manchen Tagen siehst du viele Wasservögel auf der winzigen Insel. Direkt am Wegesrand befindet sich eine Wassermühle.


Die Pyramide

An Fischerhäusern vorbei gehen wir zur Pyramide. Ein Grabmal, in dem Graf Ernst, Ehefrau und Töchter in Sarkophagen aufgebahrt sind. Vor einiger Zeit konnte man in die Pyramide hinein schauen und die Gräber sehen. Durch die hohen Bäume und die dunkle Kammer wirkt das etwas gruselig. Bei meinem letzten Besuch war der Zugang durch das eiserne Tor versperrt. Gelesen habe ich, dass die Pyramide in Derneburg renoviert wird. Mal schauen, ob man später das Gelände wieder betreten kann.


Der Tempel

Den Berg hinauf, den Weg folgend, kommst du zum dorischen Tempel, der im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Man kann durch die Fenster in den dunklen, leeren Raum schauen. Hier hat der Graf nach englischer Sitte Tee getrunken. Als ich vorbei schaute, war er grad nicht da.


Kutscherhaus, Derneburg

Essen und Trinken

Das Glashaus in Derneburg ist das ehemalige Gewächshaus der Schlossgärtnerei. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Im Café oder auf der Sonnenterrasse kannst du dich erfrischen und hast bei schönem Wetter einen Blick auf das Kutscherhaus.


Rundgang

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Weitere Links:

Wenn du noch Zeit hast, kannst du ja einen Abstecher zum Schloss Marienburg machen. Das ist zu besichtigen und mit dem Auto nicht allzu weit entfernt.


Kloster Wienhausen

Kloster Wienhausen - Sehenswerte Backsteingotik

Sehenswertes in Wienhausen. 

Das Kloster Wienhausen in der Nähe von Celle hat viel zu bieten. Schon allein die Außenansicht beeindruckt. Die Backsteingotik mit den imposanten Gebäuden ist sehenswert. Doch auch im Ort Wienhausen gibt es einiges zu entdecken. Ein sehenswertes Ausflugsziel in Niedersachsen.

Führungen im Kloster

Im Kloster kannst du an den Führungen teilnehmen. Der Eintritt ist bezahlbar und die Führung dauert etwas über eine Stunde. Beeindruckt haben mich die über 60 Truhen in den dunklen Gängen. Die Truhen waren damals befüllt mit der Aussteuer. Es gibt kleine und große Truhen, ja fast Schränke. Die eine Nonne hatte mehr, die andere weniger. Neben den Truhen sind kulturelle Schätze, wie das Heilige Grab zu sehen. Imposant ist der Nonnenchor mit bunten Malereien an den Wänden und Decken. Von hier aus können die Nonnen in die St. Marienkirche schauen und am Gottesdienst teilnehmen. Doch davon später mehr.

Ergänzend zu den normalen Führungen, gibt es sogenannte Themenführungen. Sehr interessant sind die Ausstellung gotischer Bildteppiche oder Malereien im Nonnenchor. Welche Themen, an welchen Tagen gezeigt werden, kannst du auf der Seite des Klosters nachlesen. Fotografieren ist nicht erlaubt, deshalb zeige ich hier auch keine Fotos.


Der Park

Der Park, insbesondere der Wald, sind weitestgehend naturbelassen. Riesige Eichen ragen in den Himmel und ein kleiner Bach führt mitten durch den Wald. Bänke stehen an den Wegen. Ein idealer Ort, um eine Pause zu machen. Lausche der Stille und dem Rauschen der Bäume und genieße die Natur!


Rundgang durch Wienhausen

Kirche

Wenn du das Kloster besucht hast, solltest du auf jeden Fall einen Rundgang durch den malerischen Ort unternehmen. Du gehst vom Kloster aus in Richtung Ortsmitte. Hier kommt die Backsteingotik des Kloster richtig zur Geltung. Ungefähr in der Mitte des Gebäudes ist eine Tür, die in die St. Marienkirche führt. Das kostet keinen Eintritt und lohnt sich. Während unten jeder an einem Gottesdienst teilnehmen kann, gibt es oben einen direkten Zugang vom Kloster aus. Das oben erwähnte Nonnenkloster. Die Malereien an der Decke veranschaulichen, dass die Nonnen hinab in die weltlichen Dinge schauten, während unten die Kirchgänger nach oben in das Paradies sahen. So zumindest die Symbolik der Deckenmalerei.

Auf der Webseite der Kirche steht, dass der Zugang nur Sonntags möglich ist.

Glockenturm

Kurz hinter dem Kloster steht der Glockenturm von Wienhausen. Er wurde im 14. Jahrhundert gebaut und im 18. Jahrhundert saniert. Der Rechnung folgend, stünde die nächste Sanierung dann im 22. Jahrhundert an. Der Turm wurde mit Holz verschalt und zeigt, wie lange dieses Material Wind und Wetter standhält. Betrachtet man den Turm, fällt gleich die große Turmuhr auf. Schnell noch ein Foto machen.


Wassermühle

Mitten in Wienhausen steht eine ehemalige Wassermühle. In dem Mühlengebäude sind heute eine Kunstwerkstatt und ein Atelier untergebracht. Hier bietet auch das Kulturhaus Wienhausen Ausstellungen und Raum für Veranstaltungen. Von außen sieht man das Wasserrad und die beeindruckenden verrosteten Zahnräder. Von dem hölzernen Mühlenbalkon hast du einen weiten Blick auf den Wienhäuser Mühlenkanal.


Mühlenkanal

Wenn du den Fußweg entlang des Mühlenkanals nimmst, kommst an dem Pfarrhaus vorbei und hast einen sehr schönen Blick auf das andere Ufer. Im Hintergrund das Kloster und der Glockenturm. Ein sehenswertes Panorama und ein Foto wert. Dem Weg folgend geht es zurück zum Parkplatz. Von der Brücke aus noch ein Foto über den Kanal bis hin zur Wassermühle. Ein schöner Rundgang und Ausflug nähert sich dem Ende.


Essen und Trinken

Einige Restaurants und Gaststätten servieren im Café- und Biergarten. Bei schönem Wetter solltest du eine Pause einlegen und die Atmosphäre des Ortes auf dich wirken lassen. Ich will hier keine Werbung machen, aber beim Klosterwirt Wienhausen haben wir im Garten am liebsten gesessen und uns erfrischt. Die hausgemachte Limonade ist zu empfehlen. Bei Google Maps hingegen sind die Bewertungen, insbesondere des Essens, unterschiedlich.

Anfahrt und Parken

Direkt am Klosterpark sind kostenlose Parkplätze. Sollten sie alle belegt sein, gibt es noch einen größeren Parkplatz am Ortseingang – auch ohne Gebühren.

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Links zum Thema Burgen, Schlösser und Kloster: 
Kloster Marienwerder | Kloster Mariensee | Kloster WienhausenWöltingerode | Schloss Marienburg 

Du warst auch in Wienhausen? Dann schreib einen Kommentar, wie es dir dort gefallen hat. Ich freue mich darauf.


Straßenbahnmuseum, alte Straßenbahnen

Mit der Straßenbahn durch das Museum

Straßenbahnmuseum Hannover.

Straßenbahnen begleiten uns ein ganzes Leben. Zumindest in unseren Generationen. Unmerklich verschwinden Modelle mit der Zeit. Abgelöst durch noch modernere Bahnen. Wen wundert es, dass wir mit unserer Kindheit bestimmte Straßenbahnen verbinden.

Diese Tatsache trägt mit dazu bei, dass es einige Straßenbahnmuseen in Deutschland gibt. Oftmals sind sie aus einem Verein hervorgegangen, der sich dem Erhalt der ausgemusterten Straßenbahnen verschrieben hat. Auf Wikipedia findest du eine internationale Liste.

Und so ist es auch im Straßenbahnmuseum in der Nähe von Hannover. Hier kümmert sich der gemeinnützige Verein Hannoversches Straßenbahn-Museum e. V. und seine Mitglieder um den Ausbau und die Instandhaltung der Straßenbahnen.

Straßenbahnmuseum, alte Straßenbahnen

Was gibt es zu sehen?

Kurzinformation 

Was gibt es zu sehen?Parken / AnreiseDauer AusflugEssen und TrinkenOrt oder Region
Straßenbahnen, Straßenbahnsimulator, Ausstellungsstücke zum ThemaParkplatz am Museum. Ansonsten auf der Zufahrtsstraße 2 bis 3 StundenKleines Lokal mit Currywurst und Getränken. Im Sommer draussen.Niedersachsen Region Hannover, Sehnde

Straßenbahnmuseum, Fahrt aufs Land

Viele der ausgestellten Bahnen sind fahrtüchtig. Du kannst an der Haltestelle mitten auf dem Freigelände einsteigen und eine Rundfahrt mit einer historischen Straßenbahn machen. Ungefähr alle halbe Stunde fährt eine andere Bahn. Es gibt zwei verschiedene Routen. Eine Rundstrecke und eine Fahrt aus dem Gelände heraus auf die Felder und Wiesen.

Die Fahrt in die Natur hat es mir besonders angetan. Es ist schon ein Kontrast, wenn du mit einer Bahn, die sonst in Innenstädten verkehrt hat, in die Natur hinaus fährst. Die Fahrt dauert ungefähr 15 Minuten.

Die Diplomatenbahn

In den Hallen findest du liebevoll restaurierte Straßenbahnen. Auf der Facebook Seite des Vereins gibt es Beispiel dafür, in welchem Zustand die Bahnen vor der Instandsetzung waren.

Bemerkenswert finde ich den Gegensatz von Holzbänken zu den mit roten Leder bezogenen Bänken der Diplomatenbahn. Wenn du im Innern der Bonner Straßenbahn bist hörst du historische Tonaufnahmen von damals bekannten Politikern. Unbedingt reinschauen!

Das Foto wurde vom Reiseblog „Die ReiseEule“ zum Foto des Monats Juli gekürt. Herzlichen Dank dafür. Der Blog veranstaltet regelmäßig eine Challenge zum Bild des Monats. Schau einfach mal vorbei.

Straßenbahnmuseum, alte Straßenbahnen
Straßenbahnmuseum, Innenansicht der Diplomatenbahn

Der Straßenbahnsimulator

Straßenbahnmuseum, alte Straßenbahnen

In der Nähe des Eingangs befindet sich eine Ausstellung mit technischen Geräten, Plakaten und anderen wissenswerten Dingen. In einem der Räume steht ein Straßenbahnsimulator. Hier handelt es sich nicht um einen Computerbildschirm mit Tastatur und Maus. Vielmehr setzt man sich auf einen Stuhl, umgeben von verschiedenen Reglern und einer großen Leinwand. Ziemlich realistisch. Der Simulator scheint bei Kindern sehr beliebt zu sein, denn ich habe noch nie gesehen, dass er frei war. Sonst wäre ich vielleicht auch einmal Straßenbahn gefahren.

Hunger oder Durst?

Im Eingangsgebäude gibt es einen kleinen Imbiss mit Getränken und Currywurst. Von hier aus kann man gestärkt zum Straßenbahnsimulator schreiten. Im Sommer gibt es draußen auch Sitzgelegenheiten.

Straßenbahnmuseum, alte Gebäude


4 Foto Hotspots

Meine 4 besten Foto Hotspots

Meine besten Foto Hotspots in Deutschland. 

Sabrina von Smiles from abroad und  Sonja von Join the Sunny Side rufen zur Blogparade auf. Thema ist meine liebsten Foto Hotspots. Wenn du nicht weißt, was Foto Hotspots sind, habe ich das hier erklärt.

Gerne nehme ich an der Blogparade teil und stelle meine Favoriten vor.  Die Schwerpunkte meines Blogs sind Ausflüge in die nähere Umgebung, also Norddeutschland. Alle Foto Hotspots stammen aus dieser Gegend. Und los geht es.

1. Torfstechen und Moorlandschaft

Das Steinhuder Meer kennt man als Ausflugsziel. Die meisten Touristen fahren nach Steinhude, gehen an der Strandpromenade entlang und essen ein Fischbrötchen. Mein Foto Hotspot ist jedoch auf der nördlichen Seite des Steinhuder Meeres. 

Dort gibt es eine sehenswerte Gegend, in der Torf gestochen wurde. Die abgestorbenen Birken und das Wasser geben einen schönes Fotomotiv. 

Wie finde ich das? 

Fahr einfach die K347 von Neustadt am Rübenberge Richtung Marburg. Auf der rechten Seite siehst du es dann schon.

Mehr Fotos und Infos zum Steinhuder Meer:

Ausflugsziel Steinhuder Meer | Fotogalerie


2. Bissendorfer Moor

Das Bissendorfer Moor ist in der Wedemark in der Nähe von Hannover. Am nördlichen Rand des Moores steht ein frisch restaurierter Aussichtsturm. Von dort hast du einen weiten Blick über die Moorfläche. Besonders schön ist es, dort die Sonne untergehen zu sehen.

Wie kommst du da hin?

Von Wiechendorf aus geht es über einen Feldweg und durch ein kleines Waldgebiet. Das sind ungefähr 1,5 km. Besonders zur goldenen Stunde lohnt sich der Ausflug. 

Mehr Fotos vom Bissendorfer Moor:

Ausflugsziel Bissendorfer Moor | Fotogalerie (Nebel) | Fotogalerie


3. Süntelbuchen Allee

Süntelbuchen sind bizarre Bäume. In Bad Nenndorf gibt es eine ganz Allee von den seltenen Buchen. Es handelt sich dabei umeine Variante der Rotbuche. Die Süntel-Buchen sind verkrüppelt, verdreht und bizarr. Sie scheinen eher in die Breite zu wachsen und bilden eine tunnelförmige Allee. Die Entstehung der Süntel-Buche ist noch ungeklärt.

Wie finde ich die Allee?

Die Süntelbuchenallee ist in Bad Nenndorf. Du kannst direkt im Zentrum der Stadt am Kurpark parken und dann zu Fuß dahin laufen. Es sind nur ungefähr 500 Meter.

Mehr Fotos und Infos zur Süntelbuchen Allee

Ausflugsziel Süntelbuchen | Fotogalerie (s/w) | Fotogalerie (Farbe)


4. Lindener Hafen in Hannover

Die Fotomotive Industrie und Graffiti dominieren den Lindener Hafen. Es ist ein eher kleines Areal. Der Hafen ist an einer Seite frei zugänglich und man findet nur selten Fotografen hier. Gegen Abend geht die Sonne direkt über den Industriegebäuden unter.

Wie finde ich den Hafen?

Einfach auf Google Maps die Strasse: Am Lindener Hafen eingeben. Dort kannst du parken und zu Fuß zu den Hafenanlagen gehen.

Mehr Fotos und Infos zum Hafen

Beitrag und näher Erläuterungen | Fotogalerie (Farbe)


Kennst du auch solche Foto Hotspots? Oder hast du einen dieser Foto Hotspots besucht und Fotos gemacht? Dann hinterlasse bitte einen Kommentar und einen Link zu deinen Bildern.


Schloss Marienburg

Schloss Marienburg. Gut erhaltene Burg.

Schloss Marienburg.

Das Schloss Marienburg befindet sich in der Nähe von Hildesheim auf einem 136 Meter hohen Berg. Es ist gut erhalten und du kannst eine Führung machen, einen Rundgang und eine Pause im Innenhof.

Kurzinformation 

Was gibt es zu sehen?Parken / AnreiseDauer AusflugEssen und TrinkenOrt oder Region
Parkanlage, Schloss, Architektur, BurgParkplatz am Schloss. Keine GebührenSpaziergang, Biergarten und Führung: 3 StundenBiergarten mit Getränken und EssenNiedersachsen

Anfahrt

Du solltest in jedem Fall über die Strasse K 505 fahren. Hier hat man von der Leine aus einen tollen Blick auf die Burg. Direkt hinter, bzw. vor der Brücke über die Leine gibt es einen Feldweg. Da kannst du parken und ein paar eindrucksvolle Fotos von dem Schloss auf dem Berg machen.

Der Parkplatz zum Schloss liegt oben auf dem Berg und kostet keine Gebühren. Von hier aus kannst du direkt zur Burg gehen. Das sind nur wenige Schritte. Oder du machst vorher den Rundgang, den ich weiter unten beschreibe. Ich empfehle zuerst den Rundgang und danach die Pause im Biergarten.

Rundgang

Bevor wir in das Schloss gehen, machen wir einen kleinen Spaziergang um die Außenanlagen. Der Weg ist manchmal recht schmal, aber gut begehbar und bietet an einigen Stellen einen eindrucksvollen Blick auf das Schloss.

Die Mauern sind durch NATO-Draht gesichert. Aber wir hatten nicht vor, über die Mauern zu steigen. Der Rundgang dauert maximal 20 Minuten.  

Hunger oder Durst?

Im herrlichen Burginnenhof sind bei schönem Wetter Bänke und Tische aufgebaut. Es herrscht Selbstbedienung. Neben den üblichen Getränken gibt es auch Speisen, die man sich, wenn der Buzzer losgeht, abholt. 

Bei schlechtem Wetter kann man auch im Restaurant Platz nehmen. Wir waren allerdings bisher immer nur draußen. Gegessen haben wir nichts. Ich kann deshalb über die Qualität nichts sagen. Die Preise sahen normal aus.

Führungen im Schloss

Führungen finden regelmäßig statt. Auf einer Tafel am Eingang sind die Uhrzeiten vermerkt. Du kannst sie aber auch im Internet nachlesen (Link siehe weiter unten). Die Führung dauert ungefähr eine Stunde. Es gibt 130 Zimmer. Doch keine Angst, der Rundgang führt durch ausgewählte Räume.

Nicht Bestandteil der Führung ist die Besteigung des Turmes. Dauer ungefähr 30 Minuten und 160 Treppenstufen.

Etwas aus der Geschichte

2005 gab es dort eine große Versteigerung des Auktionshauses Sotheby’s. 20.000 Kunstgegenstände suchten einen neuen Eigentümer. Wir haben damals den Katalog gekauft, allerdings nichts von den königlichen Gegenständen. Da waren drei Bücher vollgepackt mit Verkaufsgegenständen, von der Armbrust bis zum Ölgemälde.

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Anfahrt

Links und mehr Informationen:


Fagus-Werk

Fagus-Werk Alfeld

Fagus-Werk Alfeld.

Das Fagus-Werk ist ein UNESCO Welterbe. Es ist das Erstlingswerk des Architekten Walter Gropius. Dort werden noch heute Schuhleisten produziert. Wer nicht weiß, wass Schuhleisten sind und warum sie noch heute wichtig sind, kann das weiter unten nachlesen.

Kurzinformation 

Was gibt es zu sehen?Parken / AnreiseDauer AusflugEssen und TrinkenOrt oder Region
Industrie, Architektur, Museum, alles rund um SchuhleistenParkplatz direkt vor dem Werk. Kostenlos.Mit Führung ca. 2 bis 3 StundenGroßes Café. Man kann auch draußen sitzen.Region Hannover, Alfeld

Rundgang

Für den Rundgang in und um das Fargo-Werk musst du ungefähr 2 bis 3 Stunden einplanen. Das beinhaltet auch eine kleine Pause im Café. Wir schauen uns zuerst die Außenanlagen an. Das geht fast wie von selbst, da der Eingang in die Ausstellung hinter den Gebäuden ist.

Besonders markant ist der Turm, bzw. Schornstein. Er ist von jeder Seite der Gebäude immer gut zu sehen.

Das Foto habe ich von der Parkplatzseite aus aufgenommen. 

Holzrohlinge für die Schuhleisten
Fagus-Werk, Schuhleisten

Was sind Schuhleisten?

Die Gropius Ausstellung zeigt über mehrere Etagen Ausstellungsstücke zur Schuhleistenproduktion. Angefangen bei den Rohlingen aus Buchenholz bis hin zu den fertigen Schuhen. Die Ausstellung befindet sich in dem ehemaligen Lagerhaus.

Auf dem Fotos siehst du die Rohlinge und die fertigen Schuhleisten. Die Leisten sind ein Formstück aus Buchenholz und der Form eines Fußes nachempfunden. Das Schuhoberteil erhält durch den Leisten seine endgültige Form.

Das Sprichwort „Schuster bleib bei deinen Leisten“ fällt mir in diesem Zusammenhang sofort ein. Ohne Leisten würde der Schuh wohl nicht passen.

Hunger oder Durst?

Das Gropius Café hat viele Sitzplätze und liegt direkt an der Bahnlinie. Durch eine Fensterfront, die, wie ich finde schön gestaltet ist, erzeugt das eine eigene industrielle Atmosphäre. Ab und zu fährt auch ein Güterzug vorbei. 

Als wir dort waren, war das Café leer. Ich denke aber, bei Veranstaltungen kann es hier auch gut gefüllt sein. Gegenüber gibt es einen kleinen Platz, wo man draußen sitzen kann. Fast direkt unter dem Schornstein und umgeben von den Backsteinmauern der Gebäude.

Fagus-Werk - Café
Fagus-Werk
Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Anreise:

Das Fagus-Werk liegt am Rand von Alfeld, südlich von Hannover. Es ist gut mit dem Auto zu erreichen und bietet auch viele Parkplätze. Die Anfahrt ist ausgeschildert und man kann das Ziel nicht verfehlen. 

Links und mehr Informationen:

Links zum Thema Industrie und Architektur: 
Lindener Hafen | Architektur s/w | Fagus-Werk


Deister, Wald

Nordmannsturm im Deister

Nordmannsturm im Deister

Der Nordmannsturm steht auf dem Deisterkamm in 382 Meter Höhe. Der Weg vom Parkplatz des Nienstedter Passes auf dem Deisterkamm ist auch für ungeübte gut erreichbar.

Kurzinformation

Was gibt es zu sehen?Parken / AnreiseDauer AusflugEssen und TrinkenOrt oder Region
Natur, Berge, Turm, AussichtGroßer Parkplatz am Nienstedter Pass. Keine Gebühren.Mit Biergarten ungefähr 2 StundenRestaurant mit Biergarten. Getränke und Essen.Region Hannover, Deister

Rundgang

Für den Rundgang inklusive einer kleinen Pause am Nordmannsturm musst du ungefähr 2 bis 3 Stunden einplanen. Insgesamt sind es 3,6 km und 100 Höhenmeter – ohne Turmbesteigung. Doch keine Angst, der Weg dorthin ist ein ausgebauter Feldweg und der Anstieg ist angenehm. Zurück kannst du eine Abkürzung nehmen. Hier ist es etwas steiler und der Weg ist nicht so gut befestigt.

Deister, Schwedenfindling

Was gibt es zu sehen?

Entlang des Weges gibt es einige Hinweistafeln, die rund um das Thema Wald und Tiere informieren. Auf halber Strecke ist am Wegesrand ein größerer Stein. Es handelt sich hier um den sogenannten Schweden Findling – ein Zeuge der Eiszeit. Der Stein wiegt ungefähr 100 kg und wurde im Jahre 2012 unter einer Fichte gefunden. Er soll angeblich 540 Millionen Jahr alt sein und scheint ein Beweis dafür zu sein, dass Gletscher den Deister bis zu einer Höhe von 330m bedeckt haben.

Der Nordmannsturm

Beim Nordmannsturm ist eine Waldgaststätte mit Außenbewirtung. Der Blick ins Tal ist leider durch Bäume versperrt. Neben Kaffee und Kuchen gibt es hier auch deftigere Dinge, wie z.B. Gulaschsuppe, Schmalzbrote und die Klassiker, Schnitzel mit Pommes und Currywurst.

Für 50 Cent kannst du den Nordmannsturm besteigen und hast von dort oben eine tolle Aussicht. Vorsicht bei den Stufen, sie sind zum Teil sehr klein und wenn dir jemand entgegenkommt ist etwas sportliche Verrenkung notwendig.

Nordmannsturm im Deister
Himbeeren im Wald, Deister
Deister, Wald

Wir sind die Abkürzung gegangen (siehe Karte) und haben kleine und sehr fruchtige Himbeeren pflücken können.  Nicht sehr viele, aber sehr, sehr lecker.

Anreise:

Auf dem Höhenzug am Nienstedter Pass ist ein großer Parkplatz. Von hier aus geht es zum Annaturm, oder auch zum Nordmannsturm. Immer auf dem Deisterkamm entlang. Wer lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte, der nimmt die Buslinie 562 (Fahrplanauskunft). Der Bus hält direkt neben dem Parkplatz.

Links und mehr Informationen


Mühlenmuseum

Mühlenmuseum Gifhorn

Mühlenmuseum in Gifhorn. 

Das Mühlenmuseum in Gifhorn liegt am Stadtrand. Zu sehen sind 14 Mühlen aus unterschiedlichen Ländern. Der Eintritt pro Person beträgt ca. 12 Euro. Der Parkplatz ist ohne Gebühr und direkt am Freigelände. Das Gelände ist ungefähr 15 Hektar groß. Du solltest dir für den Besuch einen halben Tag Zeit nehmen. Achtung: die russisch-orthodoxe Holzkirche auf dem Gelände kostet zusätzliche Eintrittsgebühr.

Kurzinformation

Was gibt es zu sehen?Parken / AnreiseDauer AusflugEssen und TrinkenOrt oder Region
Historische Mühlen, die man auch betreten kann. Schönes Gelände. FreilichtmuseumKostenloser Parkplatz direkt am MuseumZwei bis drei StundenRestaurant mit Speisen und Getränken auf dem MuseumsgeländeGifhorn

Rundgang

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Für den Rundgang durch das Freigeländer solltest du zwei bis drei Stunden einplanen. Viele der Mühlen kannst du von innen anschauen oder sogar die Stufen zu den höheren Etagen hinauf gehen. 

Große Karte anschauen

Es gibt auf dem Freigelände neben den Windmühlen eine große Ausstellungshalle mit Modellen aus aller Welt. Für die Rast zwischendurch stehen auf dem Gelände des Museums drei Fachwerkhäuser im Niedersachsenstil. In dem  „Backhaus“ finden 250 Gäste Platz und du kannst hier etwas essen und trinken.

Links daneben befindet sich das „Brothaus“. Hier werden nach alter Tradition und Rezept verschiedene Sorten Brot gebacken. Lecker!

Aber auch draußen sind Tische aufgebaut und du hast einen schönen Blick auf die Mühlen.

Fotogalerie

Mühlenmuseum Gifhorn - Karte
Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL


Putbus - Theater - Insel Rügen

Meine schönsten Reisefotos 2018

Meine schönsten Reisefotos 2018.

Seit 2016 gibt es die Im Fotoparade von Michaels Blog Erkunde die Welt. Ich nehme zum ersten Mal an dieser Fotoparade teil und finde es ist eine tolle Idee, sich über die Fotos auszutauschen. Diesmal hat Michael einige Themen für jeweils ein Foto vorgegeben (Link zur Fotoparade)

Wenn Ihr auf Facebook nachschauen möchtet, wer alles daran teilnimmt, könnt Ihr einfach dem Hashtag #fopanet folgen. 

Viel gereist bin ich nicht, daher habe ich alle Fotos vom Rügen-Urlaub genommen. Die meisten Bilder stammen aus der Region Mönchgut. Wir hatten 14 Tage schönes Wetter und ich habe viele Fotos mitgebracht. 

Nahaufnahme

Fischernetz am Strand von Baabe / Rügen. Die Boote dort sind immer ein schönes Fotomotiv.

Nachtaufnahme

Seebrücke von Sellin / Rügen. Ich war wieder zu faul ein Stativ mitzunehmen. Daher habe ich die Kamera auf die Stufen gelegt. Geht ja auch. Hier die Kameraeinstellungen. Man beachte die ISO 100 (etwas ungewöhnlich). 

SONY, ILCE-6500, Objektiv: E 16-70mm F4, Blende: f4.5, Brennweite: 16mm , ISO: 100, Belichtung: 25/10

Nass

Die Aufnahme ist im Oceaneum in Stralsund entstanden. Auch wieder ohne Stativ. Durch die Glasscheiben war das Scharfstellen sehr schwierig. Ich habe viele Fotos weggeworfen, allerdings auch mit Mehrfachauslöser gearbeitet. Dabei habe ich mein neues Makroobjektiv ausgiebig getestet. 

SONY, ILCE-7M2, Objektiv: FE 90mm F2.8, Blende: f2.8, Brennweite: 90mm , ISO: 6400, Belichtung: 1/60

Kontrast

Einen sehr großen Kontrast findest du in Prora auf der Insel Rügen. Hier sind alte verfallene Bauten neben ganz frisch renovierten Wohnungen zu finden.

Farbtupfer

Die Boote am Strand von Baabe immer ein Foto wert. Es sind Farbtupfer am Ostseestrand.

Mein schönstes Foto

Als ich das Foto auf Google+ veröffentlicht habe, habe ich nicht gedacht, dass es so viele unterschiedliche Reaktionen hervorrufen würde. Manche fanden es ganz schrecklich, wie alles beschmiert wird, andere fanden das Foto gut. Ein Zitat von Ute hat mir gut gefallen: Auf ernster Geschichte, saloppe Gegenwart. Dazu muss man natürlich einiges über die Geschichte von Prora wissen oder nachlesen, z.B. bei Wikipedia. Wenn du die Kommentare anschauen möchtest, hier der Link zum Bild auf Google+

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Wissenswertes über die Insel Rügen (externe Seiten)

Viele Beiträge handeln von Bernstein und Bernsteinfunden: http://www.ruegenmagic.de/blog/


Kloster Mariensee - Innenansicht

Kloster Mariensee

Kloster Mariensee - Rundgang. 

Das Kloster Mariensee liegt – wie der Name schon andeutet – in dem kleinen beschaulichen Ort Mariensee (Region Hannover). Es ist ein evangelisches Frauenkloster. Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters ist von 1207. Es gibt ab und zu im Kloster Konzerte und Ausstellungen. An den Sommerwochenenden hat das Klostercafé geöffnet.

Kurzinformation für Fotografen. Mehr …

FotomotiveEmpfohlene
Zeit
Empfohlene
Fotoausrüstung
s/w MotiveOrt oder Region
Parkanlage, Kloster, Kirche, LandschaftGanztagsWeitwinkel, Normal, Innenaufnahmen lichtstarkes ObjektivKlosterRegion Hannover, Mariensee

Rundgang

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Für den Rundgang mit Besuch des Klosters musst du ungefähr eine Stunde einplanen. Das Auto können wir direkt am Kloster abstellen. Wir besuchen zuerst das Kloster, trinken etwas im kleinen Café und beginnen danach unseren Rundgang.

Kloster Mariensee - Rosenstrauch

Im Kloster gehen wir den Kreuzgang entlang. Hier gibt es ab und zu eine Ausstellung. Eine Tür führt in den Innenhof. An den gelb getünchten Wänden sind Rosenstöcke gepflanzt.

Die Kirche können wir auch direkt vom Kreuzgang aus besichtigen. Einen guten Überblick erhalten wir von der Empore aus. Nach dem Besuch der Kirche und dem  Abstecher in den Innenhof, schauen wir nach, ob das kleine Café geöffnet hat – natürlich auch vom Kreuzgang erreichbar.
Die Öffnungszeiten sind Donnerstag bis Sonntag: 14-18 Uhr. Schau aber nochmal auf der Website nach, ob sie sich nicht geändert haben.

Gestärkt verlassen wir nun das Kloster und beginnen den Rundgang. Es geht durch Wiesen hindurch und über einen kleinen Bach.

Am Ende des Rundgang kommen wir wieder über eine kleine Brücke auf das Klostergelände. Gleich am Anfang steht schon seit Jahren ein kleiner Gartenzwerg am Fenster und schaut auf den Klostergarten.


Wildgatter Hildesheim

Wildgatter Hildesheim

Wildgatter Hildesheim - ein kleiner, netter Tierpark. 

Das Wildgatter Hildesheim ist ein kleiner Tierpark auf einer Anhöhe am Rande von Hildesheim. Unterstützt wird der Park von einem Förderverein. Dort kannst du auch Tierpatenschaften übernehmen. Das Wildgatter Hildesheim ist ungefähr 6 ha groß. Zu sehen gibt es über 300 Tierarten. Für einen Rundgang sollte man sich ein bis zwei Stunden Zeit nehmen.

Kurzinformation

Was gibt es zu sehen?Parken / AnreiseDauer AusflugEssen und TrinkenOrt oder Region
Tiere, Vogelvolieren, Rinder, Ziegen, Wildschweine, LandschaftKostenlose Parkplätze, jedoch schwierig zu finden und oftmals knapp2 StundenRestaurant mit Außenterasse. Speisen und Getränke.Hildesheim

Rundgang

In der Straße „Am Wildgatter“ gibt es einen kleinen Parkplatz direkt am Wildgehege. Dort kann der Rundgang beginnen. Alternativ parkt man beim Gasthof Kupferschmiede. Zum Gasthof gehört auch ein Biergarten, in dem man bei schönem Wetter einen Blick auf den Tierpark hat.

Wir biegen gleich links ab und haben einen tolle Blick auf die Freilaufflächen. Das Foto zeigt ein schottisches Hochlandrind.

Hier sind auch kleinere Nachbildungen von Gebäuden aus Hildesheim, in dem sich kleine Nagetiere, wie Meerschweinchen tummeln. Neben den Hochlandrindern gibt es weitere Freilaufgehäge, unter anderem mit Rehen und Ziegen.

Unser Rundgang kommt an Vogelvolieren vorbei. Die Infotafel informiert darüber, dass dies eine kleine Auffangstation für Eulen und Greifvögel ist. Die Vögel würden aufgrund ihrer Verletzung nicht mehr in der Wildnis überleben können. Überhaupt gibt es viele Tafeln, die über Tier, aber auch über die Bäume informiert.

Es ist etwas schwierig, die Vögel zu fotografieren, da es zum einen sehr schattig sein kann und zum anderen die Gitter naturgemäß sehr engmaschig sind. In dem nebenstehenden Foto habe ich die Schatten, die durch die Gitter entstanden sind, durch eine Vignette versucht zu kaschieren. Man kann hier sicherlich auch einiges durch die Tiefenschärfe regeln.

Am Ende des Rundgangs, aber natürlich auch davor und zwischendrin, kannst Du eine kleine Pause im Biergarten der Kupferschmiede machen. Wenn das Wetter schlechter ist, kann man natürlich auch drinnen sitzen.

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

Weitere Links:


Putbus - Circus - Insel Rügen

Putbus - Insel Rügen

Putbus, Insel Rügen. 

Putbus ist eine ehemalige Residenzstadt auf der Insel Rügen. Besonders sehenswert sind die klassizistischen weißen Häuser. Ein Rundgang durch den Kern des Städtchens inklusive Schloßpark dauert ungefähr eine Stunde.

Putbus - Schlosspark - Insel Rügen

Kurzinformation für Fotografen. Mehr …

FotomotiveEmpfohlene
Zeit
Empfohlene Fotoausrüstungs/w MotiveOrt oder Region
Klassizistische Häuser, Architektur, ParkGegen AbendWeitwinkel, NormalArchitekturOstsee, Rügen

Rundgang

Das Auto kannst Du am Circus, einem großen Rondell parken. Allzu viele Parkplätze gibt es nicht und wie fast überall auf der Insel musst Du einen Parkschein lösen. Dafür bist Du allerdings direkt im Zentrum. Rechts das Foto ist mit 35mm aufgenommen.

In der Mitte des Platzes steht ein Obelisk. Der Circus ist kreisrund und alle Straßen laufen hier zusammen. Es handelt sich um eine streng gegliederte Anlage. 

Ungefähr 400 m entfernt geht es zum Schlosspark. Der Park ist im englischen Stil angelegt und ca. 75 ha groß. Das Putbusser Schloss selbst ist 1965 abgerissen worden. 

Neben dem Marstall befindet sich auch die Orangerie im Schlosspark. Hier gibt es ab und zu Kunstausstellungen. Die Orangerie kann besonders gut von der Parkseite aus fotografiert werden und bildet mit dem Weiß einen schönen Kontrast zu den grünen Pflanzen.

Fotogalerie